Die Dokumentation rekonstruiert den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein und die möglichen Verstrickungen des britischen Prinzen Andrew. Der zweitälteste Sohn der Queen steht derzeit wegen seiner langjährigen Freundschaft mit dem Geschäftsmann im Fokus. Eines der Epstein-Opfer, Virginia Giuffre, behauptet sogar, sie sei mehrmals zum Sex mit dem Royal gezwungen worden. Zutaten wie aus einem Hollywoodfilm: ein US-Millionär, Missbrauchsvorwürfe junger Mädchen, Tod in der Zelle. Und unter den Vielen, die in den Skandal verstrickt sein sollen, ein englischer Prinz, dessen Versuch, den eigenen Ruf zu retten, im PR-Desaster endet.

All das ist keine Fiktion, sondern Realität im Fall Jeffrey Epstein. Als regelmäßiger Gast des amerikanischen Multimillionärs gerät auch Prinz Andrew zunehmend unter Verdacht. Doch was ist dran an den Vorwürfen? Was geschah wirklich in den Luxus-Anwesen von Epstein? Der Film beleuchtet die Verbindung Andrews zur Schlüsselfigur des Sex-Skandals Jeffrey Epstein. Der schwerreiche Geschäftsmann soll Minderjährige zur Prostitution gezwungen und missbraucht haben. Darunter Virginia Giuffre, geborene Roberts, die schwerwiegende Vorwürfe äußert: Prinz Andrew, der bei Epstein mehrfach Übernachtungsgast war, habe sie als 17-Jährige missbraucht. Bisher wirft keine der zuständigen US-Behörden Prinz Andrew offiziell ein Fehlverhalten vor. Doch das Interesse der Öffentlichkeit an seiner Person ist besonders groß. Die BBC-Dokumentation, die am 2. Dezember 2019 erstmals in Großbritannien ausgestrahlt wurde, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Zu Wort kommen Epstein-Opfer, Opfer-Anwälte, Insider und Prinz Andrew selbst. Nach der Ausstrahlung trat Prinz Andrew von allen offiziellen Aufgaben für die Königsfamilie zurück. Ein einmaliger Schritt - wohl angeordnet von der Queen persönlich.