Eine Frau verschwindet auf dem Weg in den Familienurlaub. Ihr Mann glaubt, dass sie Opfer einer Entführung wurde. Doch dann wird er selbst zum Hauptverdächtigen. Französischer Thriller, der auf intelligente Weise das Muster des Kidnapping-Thrillers variiert. Autor und Regisseur Franck Mancuso arbeitete 20 Jahre lang bei der Pariser Polizei, ehe er auf den Regiestuhl wechselte. Der Pariser Polizist Stéphane Monnereau ist mit seiner Frau Valérie und seinem Sohn Theo auf dem Weg in den längst überfälligen Urlaub, der nicht nur den Familiensegen, sondern vor allem die angeknackste Ehe retten soll. Nach einer Autopanne fordern Stéphane und Theo an der nächsten Tankstelle Hilfe von einem Unfallservice an. Sie lassen Valérie unterdessen allein an dem fast menschenleeren Ort zurück. Als sie Valérie kurze Zeit später abholen wollen, ist sie spurlos verschwunden. Weder die Aufzeichnungen der Überwachungskameras noch die Überprüfung von möglichen Verdächtigen bringen für Stéphane und Kommissar Barthélémy (Pascal Elbé) von der örtlichen Polizei den gewünschten Erfolg. Einzig der Fund eines Feuerzeugs mit Valéries Initialen sowie eine ihrer ungerauchten Zigaretten könnten ein Hinweis auf eine Entführung sein. Die Fahndung läuft nur schleppend an, doch dann findet die Polizei Blutspuren im Auto des Ehemanns. Mit Entsetzen muss Stéphane schon bald feststellen, dass er im Fall seiner verschwundenen Frau selbst ein Hauptverdächtiger geworden ist.