Charlie Babbitt ist ein Autohändler, der sich durch dubiose Geschäfte und krumme Halbwahrheiten über Wasser hält. Der junge Mann zeichnet sich eher durch Egoismus als Empathie aus und zieht es vor, Probleme nicht an sich heranzulassen. Auf dem Weg zu einem neuen Deal erhält er die Nachricht vom Tod seines Vaters. Die beiden hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr. Bei der Testamentseröffnung erfährt Charlie, dass das Erbe von drei Millionen Dollar nicht an ihn geht, sondern an Raymond "Ray" Babbitt, seinen autistischen Bruder, von dessen Existenz er bis dato nichts wusste. Mit seiner Freundin Susanna macht Charlie sich auf, "Ray" zu finden, und entführt ihn kurzerhand. Das Ziel: Die Vormundschaft für den in einem Heim für Menschen mit geistiger Behinderung untergebrachten Bruder zu übernehmen, um an das Geld heranzukommen. So beginnt ein Roadtrip quer durch die USA, wobei Charlie zunächst Schwierigkeiten hat, Rays Verhalten und seine Sicht der Welt nachzuvollziehen. Doch langsam entwickelt sich eine enge Bindung zwischen den Brüdern. Charlie verändert sich zunehmend und wandelt sich zu einem aufopferungsvollen jungen Mann, der den Menschen in seiner Umgebung mit Toleranz und Empathie begegnet. Er lernt, wie wichtig menschliche Zuneigung und familiäre Bande sind. Barry Levinson thematisiert in der Geschichte der beiden Brüder mit großem Einfühlungsvermögen eine Entwicklungsstörung, die in den 80er Jahren noch kaum Beachtung in der Gesellschaft fand.