Republik Moldau: An einem Wintermorgen fährt eine junge Frau, Raisa, in die Stadt, um dort etwas zu suchen, das ihr Leben verändern könnte. In stiller Fahrt folgt die Kamera der Figur, wobei die Identität der Protagonistin zunächst verborgen bleibt. Ein zwielichtiger Wohnraum und rätselhafte Dialoge tragen zu einer unbehaglichen Vagheit bei, die sich erst gegen Ende auflöst. Über allem liegt der Schleier eines Geheimnisses, das den Zuschauer in seinen Bann zieht. Pavel Cuzuiocs ausdrucksstarke, surreale Bildsprache fördert in atmosphärischer Dichte das Unheimliche im Alltäglichen zutage.