Es ist Vorsaison. Die Insulaner sind knapp bei Kasse und versuchen sich mit nicht ganz legalen Mauschelleien über Wasser zu halten, bis die Touristen kommen. Katharina ist genervt. Jeder will von ihr auch noch rechtliche Tipps, wie er sich mit seinen illegalen Tricks durchschummeln kann, dabei hat sie selbst Mühe, den nächsten Auftrag als Anwältin an Land zu ziehen. Einzige Abwechslung in dieser Zeit: Das alljährliche Boßelturnier. Thies (Jan-Gregor Kremp) gelingt der entscheidende Wurf gegen die Hoogener Mannschaft. Der Berliner Archäologe Jens Jeschen , hält die siegreiche Boßelkugel für einen mittelalterlichen Himmelsglobus. Die Insulaner treten mit einem Schwarz.-Weiß-Film den Gegenbeweis an: Thies' Großvater hat die Kugel einst in einem Fuchsbau gefunden. Bei dem Versuch, die Boßelkugel zu "konfiszieren", um sie auf dem Festland zu untersuchen, geht Jens ohnmächtig zu Boden. Berit Petersen diagnostiziert eine Amnesie. Jens braucht ein paar Tage Ruhe, die er in der Pension bei Katharina und ihrer Mutter findet. Als Katharina Jens am nächsten Morgen mit Ausgrabungswerkzeugen in der Nähe des Fuchsbaus findet, stellt sie ihn zur Rede. Jens gibt zu: Seine Amnesie ist vorgetäuscht - aber nur, damit er das Wikingergrab mitsamt Schatz, das er auf der Insel vermutet, findet, bevor Grabräuber es tun und die Fundstelle für die Wissenschaft verloren ist. Katharina glaubt ihm. Inzwischen spricht sich die Geschichte mit dem Wikingergrab herum und die Insulaner verfallen in Goldgräberstimmung.