Reise in den Untergrund

  • In Grotten lebt eine Unterart der Tausendfüßler, die sich der unterirdischen Welt angepasst hat. Vergrößern
    In Grotten lebt eine Unterart der Tausendfüßler, die sich der unterirdischen Welt angepasst hat.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Höhlenlebewesen sind mit der oberirdischen Fauna verwandt, doch ihre Haut hat keine Farbpigmente und ihre Beine und Fühler sind länger. Vergrößern
    Die Höhlenlebewesen sind mit der oberirdischen Fauna verwandt, doch ihre Haut hat keine Farbpigmente und ihre Beine und Fühler sind länger.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Zoologe Gaetan Borgonie erforscht die Entwicklung von Fadenwürmern und des Lebens generell in 3.300 Metern Tiefe. Vergrößern
    Der Zoologe Gaetan Borgonie erforscht die Entwicklung von Fadenwürmern und des Lebens generell in 3.300 Metern Tiefe.
    Fotoquelle: ARTE France
  • In der Beatrix-Mine in Südafrika suchen Zoologen in 3.300 Metern Tiefe nach mehrzelligen Lebewesen. Vergrößern
    In der Beatrix-Mine in Südafrika suchen Zoologen in 3.300 Metern Tiefe nach mehrzelligen Lebewesen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Sylvain Monteux, Höhlenforscher und Biologiedoktorand an der Universität von Umeå in Schweden, erkundet eine unbekannte Konkretionsform. Vergrößern
    Sylvain Monteux, Höhlenforscher und Biologiedoktorand an der Universität von Umeå in Schweden, erkundet eine unbekannte Konkretionsform.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Bénédicte Menez (re.), Geomikrobiologin am Institut für Geophysik in Paris (IPGP), erforscht in Island die Auswirkungen des Einpumpens von Kohlendioxid auf die unterirdische Welt. Vergrößern
    Bénédicte Menez (re.), Geomikrobiologin am Institut für Geophysik in Paris (IPGP), erforscht in Island die Auswirkungen des Einpumpens von Kohlendioxid auf die unterirdische Welt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Das französische Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) eröffnete bei Moulis am Fuße der Pyrenäen ein spezielles unterirdisches Labor, um Grottenolme zu züchten und zu erforschen. Vergrößern
    Das französische Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) eröffnete bei Moulis am Fuße der Pyrenäen ein spezielles unterirdisches Labor, um Grottenolme zu züchten und zu erforschen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Grottenolm lebt in einem so tiefen und zurückgezogenen Milieu, dass noch nie ein Exemplar in seinem natürlichen Lebensraum erforscht werden konnte. Vergrößern
    Der Grottenolm lebt in einem so tiefen und zurückgezogenen Milieu, dass noch nie ein Exemplar in seinem natürlichen Lebensraum erforscht werden konnte.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Reise in den Untergrund

Infos
Synchronfassung, Originalvertonung, Online verfügbar von 06/10 bis 14/10
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2015
arte
Sa., 06.10.
12:50 - 13:35
Das Innere des Erdreichs


Der zweite und letzte Teil der Dokumentation "Reise in den Untergrund" dringt in die tieferen Erdschichten vor, die bisher kaum erforscht wurden. Über Grotten und Höhlen geht es bis zu fünfzig Meter tief ins Erdreich. Je weiter man unter die Erdoberfläche vordringt, desto schwieriger werden die Lebensbedingungen, denn es fehlt zunehmend an Licht, Wasser und Sauerstoff. Hier findet man ungewöhnliche Lebewesen, die sich perfekt an die Dunkelheit angepasst und jede Verbindung zur Erdoberfläche gekappt haben. Die Fledermaus trägt zu ihrer Versorgung bei und ist das erste Glied in der unterirdischen Nahrungskette. Anschließend kommt der Grottenolm, ein blinder und pigmentloser Lurch, der fast nie an die Erdoberfläche gelangt, dafür aber zwischen 70 und 100 Jahre alt werden kann. Je tiefer man vordringt, desto dunkler und wärmer wird es; dafür schwindet der Sauerstoff. Nur Wasser ist nötig, damit sich hier noch Leben entwickeln kann. Auf manchen Stalaktiten sitzen Bakterien, die ihre Wuchsrichtung vorgeben. In über tausend Meter Tiefe gibt es nur noch mineralische Substanzen; echtes Leben hat hier fast keine Chance mehr. Fast keine - denn eine neue Entdeckung legt nahe, dass Mikroorganismen in den Hohlräumen der Steinschichten leben! Sie scheinen sich sogar von der steinernen Materie zu ernähren. Geht also lebendige Materie aus Stein hervor? Mit dieser schwindelerregenden Hypothese endet die Reise in die Tiefen des Erdreichs. Und vielleicht erbringt die Wissenschaft ja eines Tages den Beweis dafür, wie lebendig eine Welt ist, die man lange für tot hielt.


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