Myanmar ist das Land mit den meisten Arbeitselefanten der Welt. Anders als in den anderen Staaten Südostasiens sind die Tiere noch nicht von Maschinen verdrängt. Aber auch in Myanmar kann der Elefant als Haustier nur durch den Tourismus überleben. "Wir reisen durch ein Land mit noch sehr lebendigen Traditionen", sagt Asienreporter Robert Hetkämper in seiner neuen Ausgabe von "mein ausland". Die prächtigen Bootsprozessionen auf dem Inle-See, bei der goldene Barken von Beinruderern gezogen werden, sind faszinierend. Unser Team fragt nach den Ursprüngen dieser seltsamen Rudertechnik. In Mandalay sind wir dabei, wenn der Große Goldene Buddha am Morgen von einem frommen Abt gewaschen wird, begleitet von den Gebeten tausender gläubiger Besucher. Der Buddhismus hier hat mehr als nur religiöse Bedeutung. Er ist das einigende Band für den Vielvölkerstaat Myanmar. Daher kommt es im Land zu Misstrauen gegen Angehörige anderer Religionen.