Reisen in ferne Welten

  • Franziska Taffelt am Strand. Vergrößern
    Franziska Taffelt am Strand.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Lichtspiele auf dem Frachtschiff. Vergrößern
    Lichtspiele auf dem Frachtschiff.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Reisen in ferne Welten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
BR
Mo., 11.02.
11:55 - 12:40
Mit dem Frachtschiff durch die Karibik


Sechs Monate ist die Besatzung eines Containerschiffes im Schnitt auf See. Kontakt zu Freunden und Familie hat sie nur über das Internet und das auch nur, wenn das Schiff im Hafen liegt. Essen, Schlafen, Wache schieben, Rost beseitigen: Der Alltag der Besatzung auf einem Containerschiff ist auf Dauer sehr eintönig, da ist ein Passagier, in diesem Fall die Fotografin Franziska Taffelt, immer eine willkommene Abwechslung. Die Krönung auf ihrer Frachtschiffsreise sind die Landgänge. Ihre ersten Touren unternimmt Franziska Taffelt noch in der Dominikanischen Republik. Die Halbinsel Samana im Norden zählt zu den schönsten Landesteilen. Hier sind auch die meisten Touristen, doch die vorherrschenden All-inclusive-Angebote sorgen dafür, dass die wenigsten Gäste ihre Klubs verlassen. Eines der Highlights ist die Bootstour durch den marinen Nationalpark Los Haitises. Die beeindruckenden Mangroven sind ein Paradies für Vögel aller Art und die vorgelagerten Inseln bieten Karibikidylle in Reinform. Puerto Rico ist als Überseegebiet durch und durch amerikanisch, auch wenn die historische Altstadt noch einen wenig spanisch/kolonialen Charme versprüht. Für die Fotografin bleibt allerdings nur wenig Zeit, denn der Fahrplan hat sich mal wieder geändert und die Conti Elektra kommt Stunden später als geplant im Hafen von San Juan an. Etwas mit dem man sich als Passagier auf einem Frachtschiff abfinden muss - bei einem Frachtschiff stehen eben die Ladung und der Charterer an erster Stelle. Auch in Costa Rica legt das Containerschiff erst abends an und in den frühen Morgenstunden schon wieder ab. Da fällt der Besuch im Nationalpark ins Wasser. Dafür ist die nächste Station, Panama, umso beeindruckender. Franziska Taffelt besucht die Gatunschleusen. Erste Station für Schiffe auf ihrem Weg vom Atlantik zum Pazifik durch den Panamakanal. Absolutes Highlight ist allerdings der Besuch bei den Emebera Quera. Das abgeschiedene Dorf des indigenen Volkes ist nur per Boot zu erreichen. Auf einem Einbaum geht es tief in den Dschungel. Auch wenn die Embera auf den Besuch von Touristen eingestellt sind, hat sich das kleine Volk viel von seiner Kultur bewahrt und führt eine friedliche und naturverbundene Existenz.
Sechs Monate ist die Besatzung eines Containerschiffes im Schnitt auf See. Kontakt zu Freunden und Familie hat sie nur über das Internet und das auch nur, wenn das Schiff im Hafen liegt. Essen, Schlafen, Wache schieben, Rost beseitigen: Der Alltag der Besatzung auf einem Containerschiff ist auf Dauer sehr eintönig, da ist ein Passagier, in diesem Fall die Fotografin Franziska Taffelt, immer eine willkommene Abwechslung.
Die Krönung auf ihrer Frachtschiffsreise sind die Landgänge. Ihre ersten Touren unternimmt Franziska Taffelt noch in der Dominikanischen Republik. Eines der Highlights ist die Bootstour durch den marinen Nationalpark Los Haitises. Die beeindruckenden Mangroven sind ein Paradies für Vögel aller Art und die vorgelagerten Inseln bieten Karibikidylle in Reinform.
Puerto Rico ist als Überseegebiet durch und durch amerikanisch, auch wenn die historische Altstadt noch einen wenig spanisch/kolonialen Charme versprüht. Für die Fotografin bleibt allerdings nur wenig Zeit, denn der Fahrplan hat sich mal wieder geändert und die Conti Elektra kommt Stunden später als geplant im Hafen von San Juan an.
Auch in Costa Rica legt das Containerschiff erst abends an und in den frühen Morgenstunden schon wieder ab. Dafür ist die nächste Station, Panama, umso beeindruckender. Franziska Taffelt besucht die Gatunschleusen. Erste Station für Schiffe auf ihrem Weg vom Atlantik zum Pazifik durch den Panamakanal. Absolutes Highlight ist allerdings der Besuch bei den Emebera Quera. Das abgeschiedene Dorf des indigenen Volkes ist nur per Boot zu erreichen. Auf einem Einbaum geht es tief in den Dschungel. Auch wenn die Embera auf den Besuch von Touristen eingestellt sind, hat sich das kleine Volk viel von seiner Kultur bewahrt.


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