Reisen in ferne Welten

Neues Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ulan Bator. Vergrößern
Neues Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ulan Bator.
Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Reisen in ferne Welten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
BR
Mi., 15.05.
13:30 - 14:15
Mongolei - Zwischen Jurte und Megacity


Verlässt man die Hauptstadt Ulan Bator und fährt hinaus in die endlose Weite der mongolischen Steppe, findet man am Wegesrand immer "Ovoos", Steinhaufen, die als Glücksbringer für Reisende dienen. Man erkennt sie meist schon aus der Ferne, denn sie sind mit blauen Bändern geschmückt, die im Wind flattern. In einem Jurtencamp, das von einer Nomadenkooperative betrieben wird, entdeckt das Filmteam die einzige Nomadenbibliothek des Landes, untergebracht in einer Jurte. Auf dem Land leben die Nomaden fast genauso traditionell wie schon seit Jahrhunderten. Zwar müssen sie nicht auf Handy und Satellitenfernsehen verzichten, doch sie ziehen wie eh und je mitsamt ihren Ziegen- und Schafherden im Rhythmus der Jahreszeiten vom Sommer- ins Winterlager und wieder zurück. Doch die Verlockungen der Städte sind groß, deshalb entscheiden sich immer mehr Nomaden für ein modernes und vermeintlich besseres Leben in festen Häusern. Die nächste Station ist die alte Königsstadt Karakorum. Hier besucht das Team Erdene Zuu, die bedeutendste Klosteranlage der Mongolei. In der Wüste Gobi trifft das Filmteam den Saurierforscher Tumendelger Khumbaa. In Shar Tsav, einer riesigen, rot leuchtenden Lehmfelsformation, wurden in den 1920er-Jahren Saurier-Eier gefunden. Galsan Tschinag ist das Oberhaupt des Tuva Stammes im Altaigebirge und hat in Jena studiert. Dabei hat er so gut Deutsch gelernt, dass er seine poetischen Bücher über das Leben in der Mongolei auch auf Deutsch verfasst. Neben der Literatur hat Galsan Tschinag eine weitere Leidenschaft: Er hat sich in den Kopf gesetzt, in der Mongolei eine Million Bäume zu pflanzen.


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