Reisezeit - Traumhafte Ziele

  • ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. 
Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger Vergrößern
    ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen. Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger
    Fotoquelle: ORF / ORF
  • ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. 
Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
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    Fotoquelle: ORF / ORF
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Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
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    ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen. Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger
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  • ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. 
Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
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    ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen. Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger
    Fotoquelle: ORF / ORF
  • ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. 
Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
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    ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen. Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger
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  • ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. 
Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen.
Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. 
Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen.
Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger Vergrößern
    ", "Von Korsika nach Sardinien." Start der Reise ist die korsische Hauptstadt Ajaccio, größte Stadt der Insel und Geburtsort des "Kaisers der Franzosen". Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung ins Inselinnere gelangt man in die faszinierende Bergwelt Korsikas. 50 Zweitausender ragen in den Himmel und in mitten der Berge liegt das nächste Ziel: die Stadt Corte. Sie war im 18. Jahrhundert Hauptstadt des unabhängigen französischen Teils der Insel, die Vormachtstellung an der Küste hielt Genua. In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten und einzigen Universität Korsikas. Im Norden der Insel liegt Bastia mit seinem alten Hafen, der heute als Marina genutzt wird. Hier legen die Fähren direkt im Zentrum an der Place St. Nicolas an. Porto ist Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Ornithologen zur Fahrt auf die Halbinsel "La Scandola". Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile ins UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Mit dem Schiff geht es rund um die roten Felsformationen, die dem Ruf der Insel als "Gebirge im Meer" alle Ehre machen. Die südlichste Stadt ist Bonifacio, das mit seinen Kalkfelsen an die Felsklippen vor Cornwall erinnert. Durch die Straße von Bonifacio geht die einstündige Fahrt auf die nur 12 Kilometer entfernte Nachbarinsel Sardinien. Wir besuchen das Städtchen Castelsardo mit seiner mittelalterlichen Festung, eines der besterhaltenen Monumente der Insel. Von hier aus hat der Besucher einen schönen Blick auf die Stadt. Der Ort selbst ist eine Hochburg der Korbflechter. Das Material für die Körbe gewinnen die Sarden aus einer einheimischen Pflanze. Vor Sardinien liegt eine kleine Inselgruppe, zu der u.a. die Insel "La Maddalena" gehört. In wenigen Minuten kann man die Inseln, die einst eine Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika bildeten, erreichen. Auch Napoleon Bonaparte war einst als Artillerieoffizier unter den Truppen, die versucht haben Sardinien über diese Landbrücke zu erobern. Die sardische Geschichte kann man in Orgosolo, einem im Supramonte Gebirge gelegenem Ort, auf besondere Weise nachvollziehen. Hier zieren unzählige Malereien die Häuser des wohl berüchtigtsten Dorfes auf Sardinien. Die sogenannten "Murales", Wandbilder, erzählen von sozialen Kämpfe, Banditentum und Diskriminierung. Im Laufe der Zeit sind die "Murales" Tradition und touristischer Anziehungspunkt geworden. Aber das Gebiet von Orgosolo besitzt noch andere Zeugen der Geschichte und der Tradition. In den Bergen lassen die Hirten ihre außergewöhnlichen Kehlkopfstimmen hören. Der "Canto a Tenores" ist die älteste musikalische Ausdrucksform Sardiniens. Bis heute ist der Ursprung dieses A-Cappella-Gesangs nicht bekannt; er wurde 2005 als "immaterielles Kulturgut" ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Dokumentation von Thomas Knoglinger
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Infos
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2008
ORF2
So., 10.06.
17:30 - 17:55
Von Korsika nach Sardinien


Auf die "Ile de la Beauté" - auf die Insel der Schönheit - geht es diesmal. Das Ziel heißt Korsika, Ausgangspunkt der Inselfahrt ist Calvi, die größte Stadt im Norden der Insel und angeblich Geburtsort von Kolumbus. Im Süden der Insel steht das Geburtshaus von Napoleon, das auch besichtigt werden kann. Mit der Fähre kann man von Bonifacio aus nach Sardinien überetzen. Hier sind die bizarren Steinformen am Capo Testa ein beliebtes Touristenziel, ebenso wie die Wandmalereien in Orgosolo, des wohl berüchtigsten Bergdorfs von Sardinien. Die Korbflechterei in Castelsardo und das Pane Carasau - die typisch sardischen Brotfladen - sind Beispiele für die ursprüngliche Lebensart der Sarden.


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News
Eine Rolle, die Meryl Streep nicht spielen kann, muss erst noch erfunden werden: Die dreifache Oscarpreisträgerin begeistert auch als alternde Rockröhre.

Autorin Diablo Cody und Regisseur Demme umschiffen in "Ricki – Wie Familie so ist" geschickt alle rü…  Mehr

Gerade an Traumstränden kippt oft rasch das ökologische Gleichgewicht. Der Ansturm der Touristen ist zu groß.

Die neue ZDF-Dokumentation beschäftigt sich mit den ökologischen, aber auch mit den sozialen "Nebenw…  Mehr

Der Westdeutsche Rundfunk koordiniert die Übertragungen der Livekonferenzen im Ersten. WDR-Sportchef Steffen Simon sagt über den "Finaltag der Amateure", dass er sich in dieser Form etabliert habe.

Das Erste überträgt zum dritten Mal den "Finaltag der Amateure". Insgesamt 21 Landespokalendspiele w…  Mehr

Noch ist Ania (Lilith Stangenberg) vorsichtig beim Füttern des Wolfes. Doch bald fallen alle (Schutz-)Hüllen.

Nicolette Krebitz' Drama "Wild" ist ein herausragender deutscher Arthouse-Film, in dem Hauptdarstell…  Mehr

Seniorpraktikant Ben (Robert De Niro) und die junge Firmenchefin Jules profitieren beruflich und privat voneinander.

Robert De Niro fängt in "Man lernt nie aus" ganz von vorne an: Als Praktikant einer Mode-Internetsei…  Mehr