In mehreren Hundert Millionen Kilometern Entfernung kreisen die Weltraumsonde "Rosetta" und der kleine Lander "Philae" auf dem Kometen "Tschurjumow-Gerassimenko" um die Sonne, ohne jeden Kontakt zur Erde. Am 30. September 2016 - zwei Jahre nach dem Abwurf von "Philae" - endete mit der Landung "Rosettas" auf dem Kometen eine an Entdeckungen, Erfolgen aber auch Rückschlägen reiche Weltraummission. Der Dokumentarfilm "Rendezvous mit einem Kometen: Mission Rosetta" lässt dieses außergewöhnliche Weltraumabenteuer noch einmal Revue passieren. Nach der Landung von "Philae" auf dem Kometen "Tschuri" im November 2014 - einem der wohl größten Erfolge der Weltraumforschung seit der Mondlandung - wurde die Mission fortgesetzt und sorgte noch für eine ganze Reihe von Überraschungen. Im März 2015 brach der Kontakt zu "Rosetta" kurzzeitig ab, nachdem der Komet die Sonde in Staub gehüllt hatte. 36 Stunden lang fürchteten die Wissenschaftler das Schlimmste. Einige Wochen später fing "Rosetta" dann erneut ein Signal auf und funkte es zur Erde: "Philae" war wieder erwacht! Die Wissenschaftler hoffen, weitere Untersuchungen auf der Kometenoberfläche vornehmen zu können, um dort wertvolle Informationen über die Entstehung unseres Sonnensystems gewinnen zu können. Werden sie dort, wie Archäologen, Hinweise darauf finden, auf welche Weise das Leben auf der Erde entstanden ist? Drei Jahre lang begleitete ein Kamerateam Wissenschaftler und für die Steuerung der Sonde verantwortliche technische Mitarbeiter, die das Projekt viele Jahre lang hauptverantwortlich betreut haben. Der Film zeigt die Freude, die Zweifel, die Enttäuschung und manchmal auch die Spannungen zwischen den Akteuren dieses Menschheits-, Wissenschafts- und Technologieabenteuers.