Die Gützkows sind eine sympathische Familie. Mutter Almut ist Lehrerin, Vater Heinrich Ägyptologe, zurzeit arbeitslos. Die 14-jährige Betty, die neunjährige Zuppi und Nesthäkchen Tobi, vier Jahre alt, komplettieren die Familie. Doch dann gewinnt Zuppi bei einem Sonntagsausflug zu einem Feuerwehrfest den Hauptpreis der Tombola: ein quietschfideles Schwein. Die Eltern würden den rosa Zuwachs gern so schnell wie möglich wieder loswerden, doch die Kinder wollen unbedingt, dass das Schwein Teil der Familie bleibt und besiegeln das mit einem Namen - Rudi Rüssel. Denn was einen Namen hat, kann man doch weder aussetzen noch verspeisen. Aber das idyllische Zusammenleben ist nur von kurzer Dauer. Nicht nur, dass Rudi zu Heinrichs Entsetzen die Wohnung verwüstet, er macht die Familie auch noch kurzfristig obdachlos, denn Haustierhaltung ist in der Mietwohnung der Gützkows nicht erlaubt. Zwar findet die Familie eine neue Bleibe und Heinrich damit auch einen neuen Job, doch das von Rudi angerichtete Chaos ist so groß, dass Almut schließlich auszieht. Mit der kriselnden Beziehung wankt das Fundament, auf dem die Familie Gützkow ruhte, aber als Rudi verwurstet zu werden droht, finden alle zu einer actionreichen Rettungsaktion wieder zusammen.