In einer abseits gelegenen alten Villa harrt die junge Produktionsassistentin Claudia Glück gespannt der Dinge, die da kommen mögen. Ihr Chef, Produktionsleiter Kruse , hat sich zu Zwangsmaßnahmen entschlossen, da der längst überfällige Revuefilm noch nicht einmal zum Rohentwurf einer Idee gediehen ist. Er lässt sein säumiges Filmteam heranschleppen, bestehend aus dem Dramaturgen Gallstein , dem Architekten Holle , dem Komponisten Schöninger und dem Autoren Bielack . Und sie sind zur Stelle, wenn auch unwirsch und murrend - mit einer Ausnahme. Statt des vorgesehenen, berühmten Schriftstellers Bielack hat Aufnahmeleiter Theo den völlig unbekannten Alexander Ritter mitgebracht. Claudia ist der unverschämte, hartnäckige junge Mann schon des Öfteren im Studio unangenehm aufgefallen, seine Annäherungsversuche hat sie immer energisch zurückgewiesen. Sie kocht vor Wut über so viel Aufdringlichkeit, keinen Augenblick glaubt sie daran, dass er nur seine Chance als Autor sucht. Kruses Plan misslingt gründlich, die drei Koryphäen seines Studios erblassen ob der Aufgabe, die vor ihnen liegt, und machen sich sang- und klanglos aus dem Staube. Nur der unermüdliche Ritter bleibt bei der Stange, produziert Ideen wie am Fließband und schleicht sich immer mehr in das Herz der widerstrebenden Claudia. Noch einmal vereint Kruse die Entflohenen unter einem Dach, doch nun ist Claudias "Ritter" - der einzige, der mit seiner Phantasie der Revue zu einem glücklichen Abschluss verhelfen kann - von ihr persönlich an die frische Luft gesetzt worden und spurlos verschwunden.