Justin war stets gut darin, seiner eigenen Geschichte zu entgehen. Als er aber die Videos seines Vaters entdeckt und seine Mutter darauf erstmals jung und gesund sieht, holt ihn die Vergangenheit ein. Als Justin vier Jahre alt war, erlitt seine Mutter einen Schlaganfall, war fortan teilgelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Nun, wo sein Vater tot ist, ist sie die Einzige, an die er sich mit seinen Fragen wenden kann. Obwohl sie nur mithilfe eines Computers kommunizieren kann, ist sie scharfsinnig und geistreich. Justin beginnt zwischen der Mutter, nach der er sich immer sehnte, und der Frau, die im Rollstuhl sitzt, eine Verbindung herzustellen. Justin Stoneham hat seine Familiengeschichte in einem bewegenden Dokumentarfilm festgehalten und sich seiner Vergangenheit gestellt. Der Kurzfilm wurde am Locarno Filmfestival 2017 mit dem Pardino d'Oro ausgezeichnet.