Kristófer lebt mit seiner Frau Íris, einer Friseurin, und zwei kleinen Kindern in ärmlichen Verhältnissen. Der Seemann aus Reykjavík wurde wegen Alkoholschmuggels bereits mehrfach verurteilt und ist nur auf Bewährung frei. Die bevorstehende Räumung der Wohnung, in der ohnehin alles geliehen oder marode ist, bringt Kristófer und seine Familie in eine bedrückende Notlage. So lässt er sich von seinem alten Freund, dem Bauunternehmer Steíngrimur, zu einer riskanten, aber lukrativen Schmuggeltour überreden. Hierfür heuert Kristófer wie gewohnt auf einem großen Frachter an, der nach Rotterdam ausläuft. Mithilfe der Besatzung, die an diesem Coup anteilig mitverdient, will Kristófer auf illegalem Weg größere Mengen Alkohol nach Island bringen. Doch aufgrund einer Intrige läuft das Geschäft nicht wie geplant. Als Kristófer in Rotterdam bei dem brutalen Hehler Hoogland die Ware einkaufen will, ist plötzlich das Geld verschwunden. Um den Alkohol zu "bezahlen", muss der Schmuggler gezwungenermaßen an einem improvisierten Überfall teilnehmen, bei dem er nur mit knapper Not der Verhaftung entgeht. Doch auch zu Hause in Reykjavík läuft einiges schief, denn Steíngrimur spielt ein doppeltes Spiel. Der Dealer will seine Exfreundin Íris für sich zurückgewinnen. Um ihren Mann Kristófer aus dem Weg zu räumen, verrät er den ehemals besten Freund an die Polizei, die den eingelaufenen Frachter im Hafen komplett auseinandernimmt. Doch Kristófer hat für derartige Fälle vorgesorgt.