Sven Fischer, Biathlon-Legende und 4-facher Olympiasieger aus Thüringen Das Ende seiner Karriere als Sportler schien schon besiegelt: Ein schwerer Knorpelschaden im Knie zwang Biathlet Sven Fischer zu einem Jahr Pause. Im Krankenhaus erlebte der damals 18-Jährige 1989 die Wende. Heute, dreißig Jahre später, blickt der Thüringer auf eine einmalige Karriere zurück: Wie kein anderer seiner Disziplin galt er als "Goldgarant" als "Mr. Zuverlässig" - 150 Mal stand er auf dem Podium. Seit Oktober steckt der heute 48-Jährige seine Nase in die Bücher, um die höchste Trainer-Lizenz zu erwerben. In der bevorstehenden Saison wird er außerdem wieder für das ZDF als Experte an der Loipe stehen. Andreas Kieling, Tierfilmer und Abenteurer Einer der charismatischsten und erfolgreichsten Tier- und Naturfilmer des Landes wird 60. Den Großteil der letzten 30 Jahre verbrachte er im Zelt, im Kanu, auf Bäumen, im Eis oder im Wasser überall auf der Welt. Kurz bevor er wieder nach Afrika abreist, schauen wir gemeinsam zurück auf sein bisheriges Abenteuer-Leben. Andreas Kieling, Tierfilmer und Abenteurer Einer der charismatischsten und erfolgreichsten Tier- und Naturfilmer des Landes wird 60. Den Großteil der letzten 30 Jahre verbrachte er im Zelt, im Kanu, auf Bäumen, im Eis oder im Wasser überall auf der Welt. Kurz bevor er wieder nach Afrika abreist, schauen wir gemeinsam zurück auf sein bisheriges Abenteuer-Leben. Dana Schweiger, Unternehmerin und Ex-Frau von Til Schweiger Mit der Veröffentlichung ihrer Autobiografie (Im Herzen barfuß) wirbelte Dana Schweiger 10 Jahre nach der Trennung von Til Schweiger ordentlich Staub auf. Dabei hat die 51-Jährige durchaus mehr zu bieten, als "bloß" die Ex des Tatort-Stars zu sein. Zum Beispiel hat das ehemalige Model – eher versehentlich – Kontakte zur japanischen Mafia gehabt und wäre beinahe Kampfpilotin geworden. Die vierfache Mutter und Geschäftsfrau erzählt offen und mit viel Humor aus ihrem Leben und bekennt selbstironisch, sie sei 60 % Chaos aber 100% Liebe. Hartwig Gauder, Olympiasieger im Gehen, der "Mann mit den drei Herzen" Als er im November 1998 nach 6 Stunden und 15 Minuten das Ziel des New-YorkMarathons erreichte, war das eine Sensation. Zwar kam Hartwig Gauder noch nicht einmal unter die besten 10.000, trotzdem war es der Sieg seines Lebens. Knapp zwei Jahre zuvor war dem Olympiasieger von 1980 im 50-Kilometer-Gehen ein Spenderherz implantiert worden. Sein eigenes Herz hatte aufgrund einer Infektion den Dienst versagt. Jetzt lebt er seit 22 Jahren mit dem Spenderherz und feiert demnächst seinen 65. Geburtstag. Auch wenn er zurzeit wieder vor einer großen gesundheitlichen Herausforderung steht: Hartwig Gauder geht seinen Weg weiter. Peter Sattmann, Schauspieler Peter Sattmann zählt zu den bekanntesten deutschen Schauspielern. In seiner über 40 jährigen Karriere stand er mehr als 200 Mal vor der Kamera. Früher spielte der 71-Jährige eher den Bösewicht, heute kennt man Peter Sattmann aus dem Herzkino. Der gebürtige Zwickauer kann auf eine bewegte Biografie zurückblicken. Aus dem Osten an den Bodensee ist der Vater von 3 Kindern mittlerweile in Berlin zuhause und ist sich sicher: Ich bin jetzt im Ruhestand. Und zum Abschluss gibt's noch ein Buch über sein Leben: "Mein Leben ist kein Drehbuch". Matthias Freihof, Schauspieler Er spielte die Hauptrolle im letzten Kultfilm der DDR. Heiner Carows "Coming out" hatte ausgerechnet am 9. November 1989 im Berliner "Kino International" Premiere, als nebenan die Mauer fiel. Das Schwulen-Drama war überhaupt die erste filmische Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität in der DDR. Bis heute wird der Film gefeiert und Matthias Freihof ist – vor allem in Osteuropa – damit auf Filmfestivals unterwegs. Der in Plauen geborene Schauspieler, Regisseur und Musiker stand jedoch auch in zahlreichen anderen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. In wenigen Tagen hat er im "Kleinen Theater" am Berliner Südwestkorso Premiere von Erich Kästners "Drei Männer im Schnee". Jutta Fleck & Beate Gallus, Mutter und Tochter, "Die Frau vom Checkpoint Charlie" Sie ist bekannt als "die Frau vom Checkpoint Charlie" – jene Mutter, die an dem berühmten Grenzübergang in Berlin um ihre Töchter kämpfte. Eine Frau, die ihren Töchtern ein Leben in Freiheit ermöglichen wollte, wurde bei ihrem Fluchtversuch erwischt, von ihren Mädchen getrennt und inhaftiert. Nachdem die BRD sie freigekauft hatte, musste sie ihre Töchter jedoch in der DDR zurücklassen. Kurz darauf stellte sie sich mit einem Transparent an den Grenzübergang Checkpoint Charlie und erreichte mit Unerschrockenheit und Hartnäckigkeit das Unvorstellbare: Nach sechs Jahren, am 25.08.1988, kann sie ihre beiden Töchter Beate und Claudia wieder in ihre Arme schließen. Auch heute, 30 Jahre nach dem Mauerfall und 31 Jahre nach ihrer ganz persönlichen Wiedervereinigung, setzen Jutta Fleck und Beate Gallus sich gegen das Vergessen ein und erzählen, was sie damals erlebt haben.