Robinson kann einen jungen Indianer im letzten Augenblick vor dem Tod durch seine Stammesgenossen bewahren. Die Rettung geschieht an einem Freitag, weshalb Robinson seinem neuen Gefährten den Namen "Freitag" verleiht. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, zu unterschiedlich sind die Kulturen und Gebräuche. Robinson will Freitag "zivilisieren", und aus ihm einen folgsamen Christen machen. Doch mit seinem Geschick und Erfindungsreichtum erweist sich der Indianer Robinson gegenüber überlegen. Freitag ist eindeutig der bessere Jäger und kommt selbst mit einfachsten Mitteln zurecht. Als Robinson den Indianer weiterhin wie einen Sklaven behandelt, kommt es zu Streit. Zwar versöhnen sich die beiden, doch nur wenig später steht Freitag vor einer schweren Entscheidung. Mitglieder seines Stammes besuchen die Insel und könnten ihn zurück in die Heimat bringen. Robinson vertreibt die Indianer mit Gewalt. Eine Aussöhnung zwischen Freitag und Robinson scheint damit für immer unmöglich. Nachdem sich Robinson schwer am Arm verletzt, liegt es nun an dem Indianer, über Leben und Tod zu entscheiden. Für seinen Abenteuerroman "Robinson Crusoe" ließ sich Autor Daniel Defoe von der wahren Geschichte des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk inspirieren, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts vier Jahre und vier Monate auf einer chilenischen Insel ums Überleben kämpfte. Der französische Regisseur Thierry Chabert hat den Weltliteratur-Klassiker als zweiteiligen Fernsehfilm adaptiert, und dabei die gesellschaftskritischen Elemente der Vorlage hervorgehoben. Die Hauptrolle des tapferen Robinson Crusoe spielt Frankreichs Kino-Ikone "Der große Blonde" Pierre Richard, seinen treuen Freund Freitag verkörpert Nicolas Cazalé.