Rom am Rhein

  • Prof. Dr. Matthias Wemhoff mit einer Legionärssandale in der rekonstruierten römischen Schuhmacher-Werkstatt auf der Saalburg. Vergrößern
    Prof. Dr. Matthias Wemhoff mit einer Legionärssandale in der rekonstruierten römischen Schuhmacher-Werkstatt auf der Saalburg.
    Fotoquelle: ZDF/Joachim Seck
  • Der Stadtrat von Köln schließt mit den aufständischen Germanen ein Bündnis gegen Rom. Vergrößern
    Der Stadtrat von Köln schließt mit den aufständischen Germanen ein Bündnis gegen Rom.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Christ
  • Veteranen wie Marcus (Stoyan Aleksiev) treiben in der germanischen Provinz oft Handel. Das blonde Haar der Germaninnen ist in Rom sehr beliebt. Vergrößern
    Veteranen wie Marcus (Stoyan Aleksiev) treiben in der germanischen Provinz oft Handel. Das blonde Haar der Germaninnen ist in Rom sehr beliebt.
    Fotoquelle: ZDF/André Götzmann
Report, Geschichte
Rom am Rhein

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Sa., 02.06.
10:30 - 11:15
Krieg und Frieden


Fast 500 Jahre herrschten die Römer am Rhein. In Städten wie Köln entstand eine eigene, römisch-germanische Welt. Doch 69 nach Christus wurde diese durch aufständische Germanenstämme bedroht. Viele unserer Städte wurden von römischen Kaisern gegründet, nach dem Vorbild Roms. Mit den römischen Soldaten hielten Annehmlichkeiten wie Fußbodenheizung und fließendes Wasser Einzug. Der Archäologe Matthias Wemhoff begibt sich auf die Spur der Römer am Rhein. Im Jahr 69 nach Christus verlangten aufständische Germanen von den Ubiern in Köln freien Einlass in deren Stadt sowie die Auslieferung und Tötung aller Römer. Die Ubier waren einer der ersten Germanenstämme, die mit den Römern nicht nur Handel trieben, sondern auch Hilfstruppen für die Armee stellten. Dies trug ihnen den Hass ihrer Nachbarn ein, so dass Kaiser Augustus sie auf das linksrheinische Ufer übersiedelte. Ihre Hauptsiedlung war das Oppidum Ubiorum. Aus diesem wurde 50 nach Christus die "Colonia Claudia Ara Agrippinensium", die "Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser", heute kurz Köln genannt. Als der Stamm der Bataver die Stadt belagerte, mussten sich die Ubier entscheiden, ob sie sich dem germanischen Aufstand anschließen oder weiter treu zu Rom stehen sollten. In Köln, wie in vielen anderen von den Römern gegründeten Städten, lebten "Einheimische" und Römer friedlich miteinander, viele waren auch durch verwandtschaftliche Beziehungen verbunden. Seit der Schlacht im Teutoburger Wald, in der Arminius die Römer vernichtend geschlagen hatte, waren sechs Jahrzehnte vergangen. In dieser Zeit hatte sich die römische Kultur auf dem linksrheinischen Ufer ausgebreitet. Die Ubier hatten sich längst an den "Roman way of life" gewöhnt und schätzten Annehmlichkeiten wie frisches, fließendes Wasser, geheizte Häuser und eine geregelte Abwasserversorgung. Würden sie sich dem Aufstand anschließen, liefen sie Gefahr, all das zu verlieren. Würden sie sich nicht anschließen, drohten die Bataver, sie zusammen mit den Römern zu töten.


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