Debbie Mitchell (Stefanie Kellner) ist Porzellanmalerin in der alteingesessenen Manufaktur Oakwood - eine Aufgabe, in die sie ihr ganzes Herzblut steckt, und in der sie voll und ganz aufgeht. Mit dem ältesten Sohn der Familie, David, war sie verlobt - bis er nach einer Weltumsegelung vor zwei Jahren vor der Küste Cornwalls tödlich verunglückte. Auch nach seinem Tod ist Debbie noch immer sehr eng mit der Familie Oakwood verbunden und kümmert sich liebevoll um Iris (Christine Mayn), die den Tod des geliebten Sohnes nicht verkraftet hat. Richard (Gunter Berger), Davids Vater und Chef der Firma, würde Debbie gern mit seinem zweiten Sohn Thomas (Hubertus Grimm) zusammenbringen, damit sie nicht eines Tages zur Konkurrenz geht. So hätte er sie auch weiterhin unter seinem Dach - beruflich wie privat. Unterdessen beschäftigt der Tod Davids weiterhin die Gemüter. Während die Familie noch immer trauert, ahnt niemand, dass Edward Lawrence (Michael Roll) im Auftrag eines Versicherungsunternehmens nach dem Wrack von Davids Segeljacht taucht. Der Versicherung liegt nämlich ein Antrag auf Auszahlung einer Lebensversicherung vor, die kurz vor dem Unglück von David abgeschlossen wurde. Bei einem ersten Tauchgang findet Edward eine Kassette mit Debbies Liebesbriefen an David. Diese Briefe wecken in Edward die Sehnsucht, diese Frau kennenzulernen. Sein Wunsch erfüllt sich bald. Schon bei der ersten Begegnung entsteht zwischen den beiden eine starke Anziehung. Edward, der Debbie den wahren Grund für seine Anwesenheit verschweigen muss, gerät bald in einen heftigen Gewissenskonflikt.