Der Berggeist des Riesengebirges wacht über die Natur seiner Heimat. Doch sowohl die Liebe zu Magd Rosa als auch die Gier der neuen Gutsherrin stellen ihn vor ungewohnte Herausforderungen. Während die Baronin nicht nur plant, Raubbau an den Wäldern zu begehen, sondern auch Rübezahls Schätze zu stehlen, treibt den schalkhaften und gestaltwandlerischen Berggeist zu allererst die Frage um, ob sich seine Liebe zu einer Sterblichen erfüllen könnte. Die Baronin von Harrant ist zwar pleite, hat aber äußerst ehrgeizige Pläne. Mit geliehenem Geld möchte sie ein Sägewerk im Riesengebirge errichten, vor allem aber soll der sagenhafte Schatz des Rübezahl so schnell wie möglich ihre leeren Kassen füllen. Um herauszufinden, wie sie an das Gold des Berggeistes kommt, erpresst sie ihre Magd Rosa - jene schöne, junge Frau, auf die der Jäger Montanus ein Auge geworfen hat. Montanus aber ist nichts als eine der vielen Gestalten, unter denen sich der Schützer der Berge unter die Menschen mischt. Je näher sich Rosa und er kommen, desto mehr nimmt die perfide Intrige der Harrantin Gestalt an. Als sie erfährt, dass es der magischen Springwurz bedarf, um in Rübezahls Schatzkammer zu gelangen, und deutlich wird, dass sich Rübezahl mehr in seine Liebesdinge verstrickt, als es seiner Aufgabe als Wächter über Land und Leute guttäte, scheint das Unglück unaufhaltsam.