Russland von oben

  • Eisbrecher im Nordpolarmeer. Vergrößern
    Eisbrecher im Nordpolarmeer.
    Fotoquelle: ZDF/Anton Elchaninov
  • Brücke in Wladiwostok. Vergrößern
    Brücke in Wladiwostok.
    Fotoquelle: ZDF/Alexander Brantukhin
  • Die Wüste Chara. Vergrößern
    Die Wüste Chara.
    Fotoquelle: ZDF/Anton Elchaninov
  • Die Lenafelsen in Sibirien. Vergrößern
    Die Lenafelsen in Sibirien.
    Fotoquelle: ZDF/© colourFIELD
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Russland von oben

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Mo., 10.12.
02:35 - 03:20
Kamtschatka und die wilden Tiere


"Russland von oben" ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten "Terra X"-Reihe "Deutschland von oben" ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50 Mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für "Terra X" zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive "von oben", die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfältigkeit zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den "Terra X"-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In "Russland von oben" offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Sibirien - ein Wort, das schillert und für so vieles steht: für manche ein Sehnsuchtsort, geprägt von weiter Wildnis, für andere besetzt mit Schmerz und Zwangsarbeit. Aus der Luft betrachtet, wirken die mehr als zehn Millionen Quadratkilometer unendlich und präsentieren sich in einer Weite, die selbst für Kameras aus der privilegierten Perspektive der Vögel nur schwer zu fassen ist. 36 Mal passt die Bundesrepublik Deutschland in die Fläche Sibiriens, das statistisch gesehen allerdings nur von drei Einwohnern pro Quadratkilometer bewohnt wird. Der Boden hingegen strotzt nur so vor Reichtümern: Norilsk, einer der weltführenden Rohstofflieferanten, ist berühmt für sein Nickel - und die Umweltverschmutzung, die mit dessen Produktion einhergeht. Bei Mirny wurde - mit einer Tiefe von 525 Metern - eines der tiefsten Tagebaulöcher der Welt geschaffen, um Diamanten zu fördern. Und der Baikalsee ist das größte Süßwasser-Reservoir der Erde. Sibirien war, ist und bleibt ein Land der Superlative. Die zweite Folge "Terra X: Russland von oben" zeigt nicht nur einige dieser sibirischen Superlative, sondern begleitet die Transsibirische Eisenbahn auf ihrer Reise in den fernen Osten und folgt einer Nomadengruppe auf dem Weg ins Frühlingslager durch das einzigartige Altai-Gebirge. Ein Film, der einen staunend zurücklässt, nicht zuletzt aufgrund der Vielfalt des Landes und der menschenleeren Taiga und Tundra mit ihrer Flora und Fauna, die von oben mancherorts aussieht wie nicht von dieser Welt.


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