Tony Manero ist 19 Jahre alt. Er lebt in Brooklyn bei seinen arbeitslosen Eltern und jobbt als Verkäufer in einem Farbengeschäft. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der Priester geworden ist, ist Tony der Loser der Familie. Er ist ständig pleite und zieht mit seiner Gang auf der Suche nach Abenteuern um die Häuser. Doch zu mehr als Schlägereien und Frauengeschichten führt das nicht. Keine rosigen Aussichten für den jungen Italo-Amerikaner, wäre da nicht der Samstagabend im "Odyssee 2001 Club". Tony ist der König der Tanzfläche. Die Mädchen stehen Schlange, um mit ihm zu den Disco-Hits der Bee Gees zu tanzen. Aber Tony hat nur Augen für Stephanie, die es geschafft hat, in Manhattan Fuß zu fassen, und außerdem gut tanzen kann. Er möchte mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilnehmen und 500 Dollar Preisgeld gewinnen. Doch die Proben gestalten sich komplizierter als erwartet. Stephanie hat kein Interesse an einem Verlierer wie Tony. Dieser wird sich nach und nach seiner perspektivlosen Existenz bewusst und erkennt, dass er in einer Illusion lebt. Daran ändert auch der Gewinn des Tanzwettbewerbs nichts. Als dann auch noch ein Freund aus Tonys Gang ums Leben kommt, beschließt er, das Milieu hinter sich zu lassen. Und er folgt Stephanie nach Manhattan, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. "Saturday Night Fever" ist mehr als nur eine Werbemaßnahme für Diskotheken. Der Tanzfilm zeichnet ein stimmungsvolles Lebensbild der Jugend im Brooklyn der 70er Jahre. Der Film machte John Travolta zum Star und setzte Trends in Mode und Musik.