Schätze der Welt

Report, Dokumentation
Schätze der Welt

Infos
Produktionsdatum
2007
NDR
So., 04.11.
06:45 - 07:00
Die Oase Al Ain - Tor zur großen Leere


Al Ain, am östlichen Rand des Emirates Abu Dhabi gelegen, ist eine Stadt der Grenzbereiche. Ein Ort, der von seinen Extremen lebt, zwischen satten Oasen und der lebensfeindlichen Bedrohung durch die Wüste. Geografisch gesehen dicht an der Landesgrenze zu Oman, geologisch betrachtet war die Oase immer ein Scheitelpunkt zwischen Zivilisation und dem "unendlichen Nichts", der "großen Leere", wie die Beduinen die raue Wüste der arabischen Halbinsel seit jeher nennen. Seit rund 5.000 Jahren ist die Oase besiedelt, das belegen die archäologischen Funde der einzigartigen Grabhäuserkultur aus der frühen Bronzezeit. Grundlegend aber für die Existenz der Siedlung, die immer prächtiger mit Forts und Palästen ausgebaut wurde, war und ist noch immer ein raffiniertes, ebenfalls jahrtausendealtes Bewässerungssystem, Aflaj genannt. Die oft unterirdischen Kanäle versorgen die Oase mit reichlich frischem Wasser aus dem nahen Hadschar-Gebirge. Der 1.350 Meter hohe Berg Jebel Hafeet bietet eine überwältigende Aussichtsplattform im Rücken von Al Ain, an dessen Ausläufern die Beduinen ihre Toten bestatteten. Hier bläst der Wüstenwind, rundherum eine Ansammlung von über einer Million Dattelpalmen, eine der größten Oasen überhaupt. Mit der Kultivierung der Dattelpalmen konnte Al Ain, das so viel wie Quelle oder Auge bedeutet, seinen wichtigen Standort als Handelsplatz über Tausende von Jahren sichern. Al Ain hat sich immer als üppiger paradiesischer Garten präsentiert, der seit der Bronzezeit die Menschen anlockt.


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