Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

  • Auf diesen, zum Teil über zwanzigtausend Jahre alten Zeichnungen stehen einzelne Menschen und vor allem Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt. Vergrößern
    Auf diesen, zum Teil über zwanzigtausend Jahre alten Zeichnungen stehen einzelne Menschen und vor allem Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
  • Auf und um Tsodilo gibt es über 4000 Felszeichnungen, die 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Archäologen vermuten hier eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt. Vergrößern
    Auf und um Tsodilo gibt es über 4000 Felszeichnungen, die 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Archäologen vermuten hier eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
  • Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere der Kalahari nach wie vor Teil ihres Alltags. Der Film dokumentiert dieses Jahrtausende alte Miteinander. Vergrößern
    Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere der Kalahari nach wie vor Teil ihres Alltags. Der Film dokumentiert dieses Jahrtausende alte Miteinander.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
  • Die Hambukushu glauben, Gott habe ihr Volk samt ihren geliebten Rindern bei den Felsen von Tsodilo vom Himmel herabgelassen. Ihre Vorfahren sind vor 300 Jahren aus Angola eingewandert, bis heute sind sie traditionell Bauern und Viehzüchter. Vergrößern
    Die Hambukushu glauben, Gott habe ihr Volk samt ihren geliebten Rindern bei den Felsen von Tsodilo vom Himmel herabgelassen. Ihre Vorfahren sind vor 300 Jahren aus Angola eingewandert, bis heute sind sie traditionell Bauern und Viehzüchter.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
  • Tsodilo - der Fels, der flüstert. Für die Buschmänner der Stämme "Kung" und "Hambukushu" ist es seit Jahrtausenden der Ort, wo die Götter leben und die Geister ihrer Vorfahren ruhen. Vergrößern
    Tsodilo - der Fels, der flüstert. Für die Buschmänner der Stämme "Kung" und "Hambukushu" ist es seit Jahrtausenden der Ort, wo die Götter leben und die Geister ihrer Vorfahren ruhen.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
  • Die Khung sind die letzten Nachkommen der Buschmänner und gehören zu den ältesten Ureinwohnern des südlichen Afrika. Sie sind Jäger und Sammler und leben überwiegend in der Wüste Kalahari. Vergrößern
    Die Khung sind die letzten Nachkommen der Buschmänner und gehören zu den ältesten Ureinwohnern des südlichen Afrika. Sie sind Jäger und Sammler und leben überwiegend in der Wüste Kalahari.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Rüdiger Lorenz Film
Report, Dokumentation
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
1991
3sat
Mo., 30.07.
21:45 - 22:00
Tsodilo, Botswana - Die flüsternden Felsen der Kalahari


Tsodilo - der Fels, der flüstert: Das UNESCO-Welterbe aus Stein und Farbe am nordwestlichen Rand der Kalahari-Wüste in Botswana lässt auch bei Wissenschaftlern viele Fragen offen. Auf und um Tsodilo gibt es über 4000 Felszeichnungen. Archäologen vermuten hier eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt. Für die Stämme "Kung" und "Hambukushu" ist es der Ort, wo die Götter leben und die Geister ihrer Vorfahren ruhen. Auf den zum Teil über 20 000 Jahre alten Zeichnungen stehen einzelne Menschen und vor allem Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt. Manchmal sind geometrische Muster zu finden. Ein Reisender zu Mitte des vorigen Jahrhunderts verglich Tsodilo wegen seiner Felsbilder mit einem "mit Schätzen angefüllten Louvre der Wüste". Immer noch ist vieles unerforscht. Nicht nur der Ursprung der Malereien. Waren es einfach Bilder, die den Betrachter erfreuen sollten, wie der Löwe oder das Zebra? Waren es Symbole einer unbekannten Glaubenswelt oder Träume von einem verlorenen Paradies, in dem es reichlich Jagdtiere und Wasser gab? Oder waren es verschlüsselte Botschaften an andere Jäger? Die Tiere der Kalahari bieten heute noch die Möglichkeit, den Motiven der frühen Künstler nachzuspüren. Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere nach wie vor Teil ihres Alltags. Vier Hügel dominieren die riesige Ebene in der Kalahari-Wüste. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel seine Umgebung. Noch heute ist er für die Buschleute ein heiliger Ort, vergleichbar mit dem Ayers Rock in Australien.


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