Schau in meine Welt!

  • Die Begeisterung für den Fußball verbindet Milad (li.) aus Hamburg und Mohammad (re.) aus Teheran. Vor zwei Jahren haben sie sich bei einem Besuch einer iranischen Jugendmannschaft in Hamburg kennengelernt. Vergrößern
    Die Begeisterung für den Fußball verbindet Milad (li.) aus Hamburg und Mohammad (re.) aus Teheran. Vor zwei Jahren haben sie sich bei einem Besuch einer iranischen Jugendmannschaft in Hamburg kennengelernt.
    Fotoquelle: rbb/Michael Enger
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    Fotoquelle: KiKA Bildredaktion
Kinder, Kindersendung
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Infos
[Bild: 16:9]
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2012
KiKa
So., 23.09.
15:50 - 16:45
Coco und Tshering - Online in London und Bhutan / Zwischen Hamburg und Teheran


Coco und Tshering - Online in London und Bhutan Tshering stapft durch den Urwald, Coco durch den Großstadtdschungel. Beide sind auf dem Weg zur Schule: die eine im kleinen Bergland Bhutan in Asien, die andere in London, Großbritannien. Auf den ersten Blick haben die 12-jährigen Mädchen nichts gemeinsam. Doch eines verbindet sie: Beide haben ein Handy und fühlen sich in der digitalen Welt zuhause. Coco aus London hat ihren eigenen Youtube Kanal. Auf dem postet sie immer wieder kurze Videos. Das beliebteste, in dem Coco zeigt, wie sie sich morgens auf die Schule vorbereitet, hat über eine Million Zuschauer. Damit zählt Coco in ihrer Altersgruppe zu den sogenannten "Influencern" und ist online bereits ein kleiner Star. Besonders stolz ist sie auf einen Film, in dem sie sich die Haare 30 Zentimeter abschneidet, um sie an eine gemeinnützige Organisation zu spenden, die daraus Perücken für Kinder fertigt, die wegen Krankheit ihre Haare verloren haben. "Ich fand es cool, mit meinem Video auch andere dazu zu bringen, ihre Haare zu spenden", kommentiert Coco. Tshering benutzt das Handy im Bergland von Bhutan vor allem, um ihren Alltag zu bewältigen. Weit weg von ihrem Dorf lebt sie während der Woche alleine mit ihrem 8-jährigen Bruder und ihrer Cousine in einer Hütte nahe ihrer Schule. Dort ist sie für alles verantwortlich. Nur über das Handy kann sie Kontakt zu ihrer Mutter halten, die als Bäuerin in einem weit entfernten Bergdorf den Lebensunterhalt für die Familie verdienen muss. "Ich bin immer glücklich, wenn ich von meiner Mama höre", sagt Tshering. In der Schule steht ein besonderes Ereignis an: Tshering hat für den jährlichen Lehrertag einen Tanz einstudiert und möchte ihrer Mutter danach ein Video ihrer Aufführung schicken. Aber schafft sie es, einen Ort mit ausreichender Netzverbindung zu finden, um das Video hochzuladen? In dem abgelegenen Himalaya-Gebirge ist das eine echte Herausforderung, denn Tsherings Mutter muss mindestens eine Stunde einen Berg hinauf klettern, um Handy-Empfang zu haben. Unterdessen überlegt Coco, wie sie die Zahl ihrer Abonnenten erhöht. Vielleicht mit einem Video, in dem sie zeigt, wie sie ihr Markenzeichen backt: Einhorn-Cupcakes? Denn wenn sie das schafft, wächst ihr Bekanntheitsgrad und Cocos Traum, Schauspielerin zu werden, rückt ein bisschen näher. Wird Tshering es schaffen, ihrer Mutter das Tanzvideo zu schicken? Wie kommen Cocos glitzernde Einhorn-Küchlein bei ihren Fans an? Und worin liegt für beide Mädchen der Unterschied zwischen der virtuellen und der realen Welt? Trotz unterschiedlicher Herausforderungen zeigt der Film überraschende Parallelen, denn Tshering und Coco bewegen sich wie selbstverständlich in den Sozialen Medien, interessieren sich für Musik und Mode. Im Internet ist ein gemeinsamer Ort entstanden, der für alle gleich aussieht, und der sogar Bhutan und London verbindet. Zwischen Hamburg und Teheran Es ist vor allem eine Leidenschaft, die beide verbindet - die Begeisterung für den Fußball. Dafür "brennen" die beiden 14jährigen Jungen - wie sie sagen. Sie wollen Fußball-Profis werden, sind talentiert und besuchen Fußballschulen - Milad in Hamburg, Mohammad in Teheran. Vor zwei Jahren bei einem Besuch einer iranischen Jugendmannschaft in Hamburg haben sie sich kennengelernt. Foto- und Filmaufnahmen haben alles festgehalten. Seitdem sind sie befreundet, und ihr Smartphone ist unverzichtbar für ihre Freundschaft geworden. Damit halten sie regelmäßig Kontakt, tauschen sich aus. Sie berichten dem anderen über Erfolg oder Misserfolg der eigenen Mannschaft, schreiben über ihren Lieblingsverein. Aber es geht auch oft um die Schule, um Freunde und die Familie, um Wünsche und Träume. Sie erfahren viel über das Leben und das Land des anderen. Ihre digital vernetzte Freundschaft überbrückt die räumliche Entfernung zwischen Deutschland und dem Iran. Milad und Mohammad entdecken, dass sie sehr viel gemeinsam haben - auch wenn sie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen aufwachsen. Im O-Ton erzählen die beiden über ihr Leben. Der Film montiert die Szenen parallel, schneidet zwischen den beiden Drehorten Hamburg und Teheran hin und her.


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