Schau in meine Welt!

  • Der 12-jährige Ridoy arbeitet seit seinem zehnten Lebensjahr für umgerechnet 25 Euro im Monat im Gerberviertel Hazaribagh in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Es ist einer der am meisten verschmutzten Orte der Welt. Vergrößern
    Der 12-jährige Ridoy arbeitet seit seinem zehnten Lebensjahr für umgerechnet 25 Euro im Monat im Gerberviertel Hazaribagh in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Es ist einer der am meisten verschmutzten Orte der Welt.
    Fotoquelle: SWR
  • Der 12-jährige Ridoy (li.) bei seiner Arbeit in der Lederfabrik Vergrößern
    Der 12-jährige Ridoy (li.) bei seiner Arbeit in der Lederfabrik
    Fotoquelle: SWR
  • Ridoy (vorne re.) kann durch die Unterstützung einer Hilfsorganisation zur Schule gehen. Er lernt dort lesen, schreiben und rechnen. Vergrößern
    Ridoy (vorne re.) kann durch die Unterstützung einer Hilfsorganisation zur Schule gehen. Er lernt dort lesen, schreiben und rechnen.
    Fotoquelle: SWR
  • Ridoy (li.) arbeitet unter harten und gesundheitsschädigenden Bedingungen in der Lederfabrik. Vergrößern
    Ridoy (li.) arbeitet unter harten und gesundheitsschädigenden Bedingungen in der Lederfabrik.
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  • Die Umgebung der Lederfabrik ist total verschmutzt. Vergrößern
    Die Umgebung der Lederfabrik ist total verschmutzt.
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Kinder, Kindersendung
Schau in meine Welt!

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 20/01 bis 27/01
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
arte
So., 20.01.
08:50 - 09:15
Ridoy - Kinderarbeit für Fußballschuhe


Der Stapel von Tierhäuten ist fast zweimal so hoch wie Ridoy. Mit seinen schmächtigen Armen lädt sich der 12-jährige die schweren und schmutzigen Felle auf den Kopf. Dann setzt er vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Sein Weg führt direkt über den Fluss. Der ist so voller Müll, dass Leichtgewichte wie er auf ihm laufen können. Seit seinem zehnten Lebensjahr arbeitet Ridoy in einer Lederfabrik im Gerberviertel Hazaribagh in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Unter harten und gesundheitsschädigenden Bedingungen stellt Ridoy hier das Leder für Schuhe, Kleidung und Taschen her. Seine Eltern können es sich nicht leisten, ihn und seine drei Geschwister in die Schule zu schicken. Sie brauchen das Einkommen der Kinder, um die Familie durchzubringen. Eines Tages lernt Ridoy einen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Sohay kennen, der ihn ermutigt, zur Schule zu gehen und dadurch den Teufelskreis von existenzieller Armut zu durchbrechen. Ridoy erkennt für sich: "Ohne Schule wird man nichts im Leben!" Der ehrgeizige Junge strengt sich an, lernt lesen, schreiben und rechnen. Doch als die Mitarbeiter der Hilfsorganisation einen Platz für ihn in der 2. Klasse einer nahe gelegenen staatlichen Schule finden, macht die Nachricht die Runde, dass alle Gerbereien in Hazaribagh wegen der schlimmen Verschmutzungen schließen werden. Für Ridoy eine große Gefahr, denn fast seine gesamte Familie arbeitet in den Fabriken und jedes Einkommen zählt. Werden seine Eltern es Ridoy trotzdem ermöglichen, die Schule zu besuchen? Kann sein Leben sich ändern? Schafft er es, als Einziger in seiner Familie eine Ausbildung zu machen?


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