Schlachtfeld Geschlecht

  • Steinunn Thorarinsdottir ist eine isländische Bildhauerin, für die das Denken in männlichen und weiblichen Kategorien nur Konstruktionen einer Interpretation sind. Vergrößern
    Steinunn Thorarinsdottir ist eine isländische Bildhauerin, für die das Denken in männlichen und weiblichen Kategorien nur Konstruktionen einer Interpretation sind.
    Fotoquelle: MDR
  • Das Kunstwerk von Morten Traavik zeigt eine Waffe als Ausdruck menschlicher Gestalt. Vergrößern
    Das Kunstwerk von Morten Traavik zeigt eine Waffe als Ausdruck menschlicher Gestalt.
    Fotoquelle: MDR
  • Morten Traavik behauptet, es sei nur ein schmaler Grat zwischen Mensch und Tier. Vergrößern
    Morten Traavik behauptet, es sei nur ein schmaler Grat zwischen Mensch und Tier.
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  • Die Figuren der Künstlerin Steinunn Thorarinsdottir sind geschlechtslos: fragil und stark, nicht männlich und nicht weiblich. Vergrößern
    Die Figuren der Künstlerin Steinunn Thorarinsdottir sind geschlechtslos: fragil und stark, nicht männlich und nicht weiblich.
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  • Im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr in Dresden beschäftigte sich 2018 eine Ausstellung mit dem Komplex: ?Ist Krieg männlich und Frieden weiblich??. Vergrößern
    Im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr in Dresden beschäftigte sich 2018 eine Ausstellung mit dem Komplex: ?Ist Krieg männlich und Frieden weiblich??.
    Fotoquelle: MDR
  • "?Crazy Daisy ? von der Künstlerin Birgit Dieker zeigt eine Rakete, die aus Frauenleibern besteht. Vergrößern
    "?Crazy Daisy ? von der Künstlerin Birgit Dieker zeigt eine Rakete, die aus Frauenleibern besteht.
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  • Die Ausstellung ?Gewalt und Geschlecht? im Dresdener Militärhistorischen Museum der Bundeswehr stellt die Frage ?Was ist männlich??. Vergrößern
    Die Ausstellung ?Gewalt und Geschlecht? im Dresdener Militärhistorischen Museum der Bundeswehr stellt die Frage ?Was ist männlich??.
    Fotoquelle: MDR
Report, Gesellschaft und Politik
Schlachtfeld Geschlecht

Infos
Online verfügbar von 28/04 bis 05/05
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
So., 28.04.
15:30 - 16:25
Eine Kulturgeschichte männlicher und weiblicher Gewalt


Kommen die Männer doch nicht vom Mars und die Frauen von der Venus? Ist Krieg männlich und Frieden weiblich? Oder trüben die tradierten Vorstellungen den Blick auf die Thematik? #MeToo bringt neue Sprengkraft und die Selbstermächtigung der Frau ins Rampenlicht. Wird es sich endlich anders drehen - das Rollenkarussell? Die Ausstellung "Gewalt und Geschlecht - Männlicher Krieg, weiblicher Frieden?" im Dresdner Militärhistorischen Museum stellte Fragen und Denkmuster auf den Kopf und griff sie frontal an - die Klischees von der friedlichen Frau und dem starken Mann. Die Dokumentation nimmt das Schlachtfeld Geschlecht genau unter die Lupe und macht einen Exkurs durch die verschiedenen Geschlechterstereotypen. Internationale Künstler stellen eigene Werke aus der Ausstellung vor, die sich mit dem Thema auseinandersetzen: So hat Birgit Dieker wortwörtlich eine Sexbombe erschaffen: "Crazy Daisy" - eine Rakete aus weiblichen Schaufensterpuppen. Es war eine gewagte Ausstellung, die auch nach ihrem Ende weiter viele Fragen aufwirft. Doch trotzdem haben es Werke auch nicht in die Ausstellung geschafft - unter anderem ein Porträt des aktuellen US-Präsidenten, gemalt mit Menstruationsblut von der amerikanischen Künstlerin und Journalistin Sarah Levy, das sich als Antwort auf die sexistischen Äußerungen Donald Trumps versteht. Die filmischen Betrachtungen sollen zeigen, wie normgesteuert unsere Gesellschaften auch heute sind. Wie sehr die Wirklichkeit von dem Bild bestimmt wird, das man sich von ihr macht. Weg von der Konstruktion weiblicher Schwäche und männlicher Überlegenheit, denn erst im Zusammenspiel sind Frau und Mann unschlagbar.


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