Johanna und Heinz Sailer leben gemeinsam mit seiner pflegebedürftigen Mutter Magdalena auf einem Bauernhof in Bayern. Die erwachsenen Kinder Caroline und Christof sind für die Ausbildung zwar nach München gezogen, aber am Wochenende sind sie oft zu Hause. Als Magdalena eines Abends überraschend stirbt, weicht die Trauer der Eheleute bald sehr pragmatischen Überlegungen: Rente und Pflegegeld der Oma waren fester Bestandteil der Haushaltskasse. Also betten sie die Verblichene kurzerhand in der Gefriertruhe zur vorerst letzten Ruhe, anstatt ihren Tod zu melden. Mit Tricks, Ausreden und Improvisationstalent gelingt es der Familie, den Tod der Großmutter zu verheimlichen. Als jedoch völlig unerwartet eine Überprüfung von Magdalenas Pflegestufe ansteht, droht der Schwindel unweigerlich aufzufliegen. Da hat Johanna die rettende Idee: In der Nachbarschaft gibt es die demente Seniorin Erni, die perfekt als Großmutter-Double taugen würde. Deren lieblose Kinder können mit dem Angebot, Erni aufzunehmen, zu einem spontanen Urlaub überredet werden. Alles scheint wie am Schnürchen zu laufen - bis sich herausstellt, dass die vermeintlich senile Oma keineswegs so umnachtet ist, wie sie tut. Mit ihrer humorvoll-eigenwilligen Art sorgt die alte Dame auf dem Sailerhof für manchen Wirbel. Bald schließen die Sailers ihre pfiffige "Leihoma" tief ins Herz und würden sie am liebsten gar nicht mehr hergeben. Schließlich aber geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat, und was die bauernschlaue Familie in arge Bedrängnis bringen könnte.