Um den Verkauf ihrer in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Farm zu verhindern, wollen Bäuerin Hoggett und Schweinchen Babe das Preisgeld auf einer Agrar-Ausstellung gewinnen. Die mit brillanten visuellen Effekten ausgestattete Fortsetzung von "Schweinchen Babe" aus dem Jahr 1995 lässt unaufdringliches humanistisches Gedankengut in die Handlung einfließen. Eine actionreiche Reise durch den Großstadt-Dschungel mit glücklichem Ausgang. Gerade ist Schweinchen Babe als prämiertes Schäferschwein im Triumph auf die Farm der Hoggetts (James Cromwell, Magda Szubanski) zurückgekehrt, als durch Babes Mitschuld der Farmer arbeitsunfähig wird. Das ist umso schlimmer, als dass die Farm der Hoggetts verschuldet ist und der Verkauf an die Bank droht. Alle Tiere würden dann ihr Zuhause verlieren. Esme Hoggett will gemeinsam mit Babe in der Großstadt das Geld auftreiben. Sie landen in einer Pension, zu der neben einer Affenfamilie, die mit einem Clown auftritt, auch im Chor singende Katzen und zahlreiche Hunde gehören. Bald muss Babe sich allein durchschlagen, denn Esme wird wegen schwerer Beamten-Beleidigung verhaftet und landet im Gefängnis. Schnell wird das Futter in der Pension knapp. Auf der Suche nach Essbarem treffen Babe und seine Freunde auf die harte Wirklichkeit in Form einer Gruppe streunender Hunde. Doch Babe findet auch einen patenten Freund: Ein Kampfhund, dem Babe das Leben rettet, schenkt dem Schwein nicht nur sein Halsband, sondern verhilft Babe auch zu ungewöhnlicher Autorität innerhalb der Tier-WG. Babe wächst mit seinen Aufgaben. Es gelingt ihm - dank seiner entwaffnenden Naivität und aufopferungsvollen Selbstlosigkeit - die scheinbar unauflösbare Fehde zwischen Hunden und Katzen zu begraben. Außerdem schafft es Babe, alle Tiere vor einem qualvollen Tod im Versuchslabor zu retten. Zu Babes großer Freude trifft mit Ente Ferdinand ein lieber Freund aus der Heimat ein. Doch wo ist Esme Hoggett? In einem furiosen Finale sprengen Babe und seine vierbeinigen Kumpel ein großes Wohltätigkeitsfest und können kurze Zeit später gemeinsam mit der resoluten Bäuerin nach Hause zurückkehren. "Schweinchen Babe in der großen Stadt" thematisiert den großen Zwiespalt im Verhältnis des Menschen zu seinen tierischen Mitgeschöpfen. Die einen werden als Haustiere vergöttert, überfüttert und mit goldenen Halsbändern oder Strickmäntelchen versehen. Die anderen werden ins Tierheim abgeschoben oder als nutzlose Fresser, die nur kosten, oder essbare Ware betrachtet. "Schweinchen Babe in der großen Stadt" gibt den Verlierern unter den Tieren eine Stimme.