Schon zum dritten Mal lädt "Sehen statt Hören"-Moderatorin Anke Klingemann anlässlich des Internationalen Tags der Gebärdensprache am 23. September zu den Ismaninger Inklusionsgesprächen ein. Diesmal zu Gast: Dr. Paddy Ladd. Er war einer der ersten, der Gehörlosenkultur, insbesondere das Verständnis von Gehörlosenkultur zu seinem Forschungsgebiet gemacht hat. Sein wichtigstes Werk "Was ist Deafhood?" gilt als das Standardwerk zur Gehörlosenkultur. Deafhood beschreibt das Selbstbewusstsein Gehörloser, das auf dem Wissen und Verstehen der eigenen Geschichte, Kultur und Gemeinschaft basiert. Dr. Paddy Ladd hat viele Jahre an der Universität am "Center for Deaf Studies" in Bristol gelehrt und geforscht. Er ist der Auffassung, dass die Gehörlosengemeinschaft gestärkt werden muss - durch Wissen über die eigene Geschichte und Kultur. Doch wie passt das zur Inklusion? Seine Sichtweisen erklärt er in den Ismaninger Inklusionsgesprächen.