Sein oder Nichtsein
Spielfilm, Komödie • 21.11.2020 • 00:15 - 01:50
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prisma-Redaktion
v.li.n.re.: Stanislav Sobinski (Robert Stack), Joseph Tura (Jack Benny) und Maria Tura (Carole Lombard)
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Das Schauspielerpaar Joseph Tura (Jack Benny) und Maria Tura (Carole Lombard)
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Sein oder Nichtsein
Eindeutige Avancen:
Carole Lombard als Maria Tura, Stanley Ridges als Prof. Siletski
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Das Schauspielerpaar Joseph Tura (Jack Benny) und Maria Tura (Carole Lombard) spielen in Hamlet die Hauptrollen.
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Originaltitel
To Be or Not to Be
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
1942
Altersfreigabe
12+
DVD-Start
Do., 16. September 2010
Spielfilm, Komödie

Sein oder Nichtsein

US-amerikanischer Komödienklassiker von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1942, besetzt mit großartigen Schauspielern wie Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack und Lionel Atwill. Im besetzten Warschau schließt sich 1939 eine Gruppe renommierter Shakespeare-Darsteller der Widerstandsbewegung an. Der nach London geflüchtete polnische Leutnant Sobinski bringt versehentlich einen Nazi-Spion auf die Fährte der Truppe. Um einer Verhaftung zu entgehen, hecken die Schauspieler einen tollkühnen Plan aus. Polen, 1939: Das Warschauer Theater studiert ein Bühnenstück ein, das sich über Nazi-Deutschland lustig macht, doch die Aufführung wird verboten: Stattdessen soll Shakespeares "Hamlet" aufgeführt werden. Für Joseph Tura ist Hamlet die Rolle des Lebens. Daher ist es ihm unbegreiflich, dass vor seinem großen Monolog über "Sein oder Nichtsein", ein Leutnant demonstrativ das Theater verlässt. Tura ahnt nicht, dass dieser Leutnant Sobinski ein Verehrer seiner Frau ist und diese während seines Monologes in der Garderobe trifft. Doch dann fallen deutsche Truppen in Polen ein. Sobinski flieht nach England und das Ensemble schließt sich der Widerstandsbewegung an. In London lernt Sobinski Professor Siletsky kennen, der behauptet, als polnischer Widerstandskämpfer auf dem Weg nach Warschau zu sein. Sobinski verrät dem Professor die Namen vieler Widerstandskämpfer, doch dann kommt heraus, dass Siletsky in Wahrheit ein Nazi-Spion ist. Um seine Freunde zu warnen, reist Sobinski zurück nach Polen. Er kann nicht verhindern, dass Siletsky sich Maria Tura als Theateragent vorstellt und doch gelingt es den Schauspielern, den Spion in die Falle zu locken. Durch das geplante Gestapo-Theaterstück mit hochrangigen Nazi-Unformen ausgestattet, führt das Ensemble fortan eine Maskerade auf. Kaum jemand durchschaut, wer nun "echter", und wer "falscher" Nazi ist. Doch nun wollen sie Adolf Hitler, der auf Staatsbesuch ist, hinters Licht zu führen und mit dem Flugzeug des "Führers" aus Polen fliehen. Mit "Sein oder Nichtsein" hat Meisterregisseur Ernst Lubitsch ("Ninotschka") einen der großen Klassiker des amerikanischen Komödienkinos inszeniert. Im Stil von Chaplins "Der große Diktator" nimmt der satirische, von treffsicherem Wortwitz geprägte Film den Wahn der Nazi-Diktatur aufs Korn. In den Hauptrollen brillieren die Komiker-Legende Jack Benny ("Künstlerball"), die mit 33 Jahren bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommene Carole Lombard ("Mr. und Mrs. Smith") in ihrem letzten Film und Robert Stack ("Brennt Paris?"). Kurz vor seinem Tod 1947 erhielt Lubitsch den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. In Deutschland wird jährlich der nach ihm benannte Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im Film verliehen, unter den Ausgezeichneten finden sich Loriot, Mel Brooks und Helmut Dietl. "... Die Konstruktion des Films, seine einfach scheinende, tatsächlich unendlich raffinierte Dramaturgie, ist schlechthin meisterhaft. Die Verzahnung der Szenen, ihre aufregende Doppelbödigkeit, die hintergründig pointierten Dialoge, die Charakterisierung der einzelnen Figuren, das alles ist faszinierend klug gemacht. Nur ein Könner wie Lubitsch durfte es sich erlauben, das Furchtbare und Böse in heiterer Verzerrung darzustellen." ("Die Welt" zur deutschen Erstaufführung, 12.08.1960)
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