Shana ist musikalisch hoch talentiert. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Indianerdorf in Kanada. Früher war sie ein fröhliches Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter auf Festen munter Violine spielte. Doch vor zwei Jahren hat die Mutter die Familie verlassen. Shana fühlt sich einsam und im Stich gelassen, und dass ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkt, macht es nicht einfacher. Shana zieht sich immer mehr zurück, geht nicht mehr zur Schule, rührt die Geige kaum noch an. In der Hoffnung, von ihrer Mutter ein Zeichen zu erhalten, schreibt sie ihr herzzerreißende Briefe und hängt diese in den mit Amuletten geschmückten Ahnenbaum. Dabei wird sie aus der Ferne von einem weißen Wolf beobachtet, der immer dann aus dem Wald kommt, wenn sie Geige spielt. Die neue Lehrerin Lela Woodland ist selbst indigener Herkunft und versucht Shana einfühlsam aus der Reserve zu locken. Als sie das Mädchen Geige spielen hört, ist sie überzeugt, ein großes Talent entdeckt zu haben und meldet sie an der Musikschule von Vancouver an. Doch kurz vor der Aufnahmeprüfung verkauft Shanas Vater die Geige. Nun gibt es für Shana nur noch eines: Sie muss das Stück zurückgewinnen. Auf ihrer Suche gerät sie immer tiefer in den Wald und begegnet dabei dem weißen Wolf und den Geistern ihrer Ahnen. Zwischen Trance und Traum findet Shana zum magischen Geigenspiel, das sie bereitmacht für die große Welt.