Am 10. November 2017 beendet die amerikanische Sängerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin Sheryl Crow ihre ausverkaufte "Be Myself"-Tour im Capitol Theatre in Port Chester, New York. Die Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin präsentiert Songs aus ihrem neuen Studioalbum und viele ihrer großen Hits wie "All I Wanna Do", "Run Baby Run", "I Shall Believe", "Leaving Las Vegas" und den Cat-Stevens-Song "The First Cut Is the Deepest". Die Karriere der 1962 in Kennett, Missouri, geborenen Sheryl Crow beginnt 1987 mit einem Paukenschlag: Michael Jackson engagiert sie als Backgroundsängerin für seine erste Welttournee. Es folgen Chorsänger-Jobs bei den Eagles, bei Rod Stewart und Bob Dylan. 1993 gründet sie ihre eigene Band Tuesday Music Club und veröffentlicht ihr Debütalbum mit dem weltweiten Single-Hit "All I Wanna Do". 1995 wird sie mit drei Grammy Awards ausgezeichnet, es folgen weitere in den kommenden Jahren, und sie steht als Gastsängerin regelmäßig mit den Rolling Stones auf der Bühne, die sie als "unsere kleine Schwester" bezeichnen. 1997 mischt sie auch im Filmgeschäft mit: Sie komponiert und interpretiert den Titelsong des James-Bond-Films "Tomorrow Never Dies". Eine Brustkrebserkrankung zwingt Sheryl Crow Mitte der 2000er-Jahre zu einer Pause. Sie erholt sich, veröffentlicht weitere Alben und festigt ihren Ruf als Sängerinnen-Ikone ihrer Generation. Ihr Vorbild ist Joni Mitchell, aber Sheryl erreicht mit ihrem großen Stimmvolumen und ihrer facettenreichen Stimme eine andere Ebene. In die Regenbogenpresse gerät sie wegen ihrer prominenten Partner wie dem Gitarrengott Eric Clapton, Radrennfahrer Lance Armstrong und Schauspieler Owen Wilson. 2012 wird bekannt, dass Crow eine Hirntumor hat. Den als gutartig diagnostizierten Tumor macht Crow für aufgetretene Gedächtnislücken verantwortlich.