Sibirien - Die Eisstraße ins Polarmeer

  • Simniks, russische Winterstraßen, bestehen nur aus Eis und Schnee und sind auch nur für drei Monate im Jahr befahrbar. Vergrößern
    Simniks, russische Winterstraßen, bestehen nur aus Eis und Schnee und sind auch nur für drei Monate im Jahr befahrbar.
    Fotoquelle: NDR/Medienkontor/Yuri Burak
  • Die Polartrasse in Sibirien führt durch und über das Eis der Flüsse, die im Winter zu Straßen werden. Vergrößern
    Die Polartrasse in Sibirien führt durch und über das Eis der Flüsse, die im Winter zu Straßen werden.
    Fotoquelle: NDR/Medienkontor/Yuri Burak
  • Simniks, russische Winterstraßen, bestehen nur aus Eis und Schnee und sind auch nur für drei Monate im Jahr befahrbar. Vergrößern
    Simniks, russische Winterstraßen, bestehen nur aus Eis und Schnee und sind auch nur für drei Monate im Jahr befahrbar.
    Fotoquelle: NDR/Medienkontor/Yuri Burak
  • Unterwegs im Norden Sibiriens, auf einer der härtesten und kältesten Straße der Welt. Vergrößern
    Unterwegs im Norden Sibiriens, auf einer der härtesten und kältesten Straße der Welt.
    Fotoquelle: NDR/Medienkontor/Yuri Burak
  • Zwischen den zugefrorenen Flüssen liegen Gebirgspässe. Sie lassen die Autos übereinander stürzen Vergrößern
    Zwischen den zugefrorenen Flüssen liegen Gebirgspässe. Sie lassen die Autos übereinander stürzen
    Fotoquelle: NDR/Medienkontor/Yuri Burak
Natur+Reisen, Land und Leute
Sibirien - Die Eisstraße ins Polarmeer

NDR
Do., 14.12.
20:15 - 21:00


Im Norden von Russland setzt man beim Straßenbau auf "Väterchen Frost" und errichtet die Verkehrswege aus Eis und Schnee, statt aus Pflastersteinen oder Asphalt. Eine der härtesten und kältesten Straßen der Welt verläuft im Norden Sibiriens. Sie wird erst befahrbar, wenn die Temperatur unter minus 30 Grad Celsius fällt. Erst dann sind die Flüsse und die Sümpfe der Tundra steinhart gefroren. Dann entsteht auf Eis und Schnee eine russische Winterstraße, ein so genannter Simnik, benannt nach dem russischen Wort Sima für Winter. Obwohl sie nur drei Monate im Jahr befahrbar ist, ist sie die Lebensader für alle Menschen, die nördlich des Polarkreises siedeln. Kostja und Ljoscha, zwei technische Mitarbeiter des Instituts für Permafrost-Forschung in Jakutsk, der Hauptstadt der größten föderalen Republik Russlands, begeben sich Ende März auf eine abenteuerliche Reise. Sie sollen Forschungsausrüstung in die Arktis bringen: Fässer mit Bohrflüssigkeit, Thermobehälter für tiefgefrorene Bohrkerne, Messgeräte und andere wissenschaftliche Geräte. Weit draußen, im eisigen Polarmeer, liegt das Ziel ihrer Reise: die Arktisstation Samoylov. Hier in Sacha, der Republik der Jakuten, gibt es die strengsten Fröste, unter denen Menschen leben, Temperaturen bis minus 60 Grad Celsius und darunter. Der Boden ist viele Meter tief gefroren und taut im Sommer nur an der Oberfläche auf. Kostja und Ljoscha fahren einen russischen Lkw der Marke Ural. Einst als geländegängiges Militärfahrzeug entwickelt, wird er noch heute produziert. Er gilt als unverwüstlich und zuverlässig in den unwegsamen Regionen Sibiriens. Den nächsten größeren Siedlungspunkt werden die beiden erst nach 13 Tagen und 2.000 Kilometern Fahrt erreichen, weit im Norden, am Ufer des Eismeeres: die Polarhafenstadt Tiksi. Auf dem Weg lauern so manche Gefahren. Besonders am über 1.200 Meter hohen Werchojansker Gebirgsrücken. Die Berge zeigen sich zwar bei strahlender Sonne und bester Sicht, über den Pass führt sogar eine geräumte Straße. Doch genau hier passieren jedes Jahr viele Unfälle. So auch diesmal. Und auch danach bleibt es tückisch. Hunderte Kilometer geht es durch eine unberechenbare Eiswüste. Wie wird die Tour verlaufen? Hält die Fahrzeugtechnik durch? Bleibt das Eis stabil? Der Simnik ist auch für erfahrene Sibirien-Fahrer eine echte Herausforderung.


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