Sisters

  • Sie sind Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Kate Ellis (Tina Fey, links) und Maura Ellis (Amy Poehler) Vergrößern
    Sie sind Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Kate Ellis (Tina Fey, links) und Maura Ellis (Amy Poehler)
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • Shoppen für die große Party: Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler). Vergrößern
    Shoppen für die große Party: Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler).
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • P-A-R-T-Y! Maura (Amy Poehler) und Kate (Tina Fey) lassen es krachen. Vergrößern
    P-A-R-T-Y! Maura (Amy Poehler) und Kate (Tina Fey) lassen es krachen.
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • Die Ellis-Schwestern (Tina Fey und Amy Poehler) sind wütend auf ihre Eltern (Dianne Wiest und James Brolin). Vergrößern
    Die Ellis-Schwestern (Tina Fey und Amy Poehler) sind wütend auf ihre Eltern (Dianne Wiest und James Brolin).
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • Maura (Amy Poehler) hat sich in James (Ike Barinholtz) verknallt. Vergrößern
    Maura (Amy Poehler) hat sich in James (Ike Barinholtz) verknallt.
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler) schwelgen in ihren Erinnerungen. Vergrößern
    Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler) schwelgen in ihren Erinnerungen.
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • Über 40 und keinen Plan fürs Leben: Kate (Tina Fey) bei Drogendealer Pazuzu (John Cena) Vergrößern
    Über 40 und keinen Plan fürs Leben: Kate (Tina Fey) bei Drogendealer Pazuzu (John Cena)
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
  • We rock: Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler) in Partylaune. Vergrößern
    We rock: Kate (Tina Fey) und Maura (Amy Poehler) in Partylaune.
    Fotoquelle: MG RTL D / Universal Studios
Spielfilm, Komödie
Die letzte Party
Von Helene König

Infos
Originaltitel
Sisters
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2015
Kinostart
Do., 11. Februar 2016
VOX
Do., 14.06.
20:15 - 22:35


American Sisters: Die US-Komikerinnen Tina Fey und Amy Poehler lassen es in der derben Party-Komödie noch mal so richtig krachen.

Eigentlich eine schöne Entwicklung, dass Hollywood auch den unperfekten, gleichwohl sehr witzigen Showbiz-Frauen eine Plattform gibt. Nach "Baby Mama" (2008) liebäugelten Tina Fey und Amy Poehler, beide Veteraninnen der amerikanischen Samstagnacht-Unterhaltung und respektable Witzfiguren mit großer Klappe, 2015 erneut mit der Filmwelt. Sie probierten ihr Glück als nostalgisches Schwesternduo, das noch einmal die Vergangenheit beleben will – mit einer Party, wie sie pubertärer nicht sein könnte. Nachdem das im Kino nicht besonders gut ankam, ist ihre Komödie "Sisters" nun in der Free-TV-Premiere.

Sie könnten ungleicher nicht sein, die beiden Schwestern Maura (Amy Poehler) und Kate Ellis (Tina Fey). Die eine war schon immer eine altruistische Weltverbesserin, die andere eine Chaotin vor dem Herrn, Teenie-Tochter (Madison Davenport) inklusive. Während Maura nach der Scheidung ihr Leben in Aktionismus wuppt, taumelt Kate zwischen Job und Wohnungslosigkeit. Als ihre Eltern das Haus ihrer Kindheit verkaufen wollen, kehren die Schwestern in ihre Heimatstadt Orlando zurück, um klar Schiff zu machen respektive ihr Kinderzimmer auszuräumen.

Es wird ein langer Abend voller Nostalgie und bunten Erinnerungen, an dessen Ende eine folgenreiche Entscheidung steht: Die Ellis-Schwestern wollen noch ein letztes Mal eine große Party geben, Kollateralschäden ausdrücklich gewünscht. Also laden sie sämtliche Freunde von der Highschool ein, kaufen Unmengen von Alkohol und werfen sich ins sexy Partyoutfit. Unter den Gästen ist auch der neue Nachbar James (Ike Barinholtz), auf den Maura ein Auge geworfen hat. So wird es ein feuchtfröhlicher Abend, bei dem es um große Emotionen, alte Erinnerungen und unerfüllte Sehnsüchte geht. Und all das wird garniert mit derben Sprüchen und Haudrauf-Humor.

Regisseur Jason Moore ("Pitch Perfect", 2012) versucht sich erneut am Genre der Komödie, aber irgendwie sind diese Filme, die ein perfektes Timing und ein solides Maß an Situationskomik verlangen, nicht seine Stärke. Wie sonst ist es zu erklären, dass zwei ausgebuffte Lachnummern wie Fey und Poehler, die im echten Leben befreundet sind, im Film komplett versagen? Dass diese gut gemeinte Komödie nicht gelingt, ist sicher auch dem Drehbuch geschuldet, dass in beliebter Schwarzweiß-Manier die Charaktere entwirft: brave Schwester, verruchte Schwester, altkluge Tochter, dicke Dumfpbacken-Kumpels und frustrierte Vorstadt-Frauen. Das ist nur in Maßen witzig, in keiner Weise berührend und eigentlich nur mit viel, viel Alkohol zu ertragen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Sisters" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Sisters"

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