Weltweit gibt es über 45 Millionen Sklaven, mehr als je zuvor in der Menschheitsgeschichte. Moderne Sklaverei hat viele Gesichter: Arbeits-, Sex-, Haushaltssklaven und Kindersoldaten. Die Sklaven müssen schwere Arbeit ohne Lohn verrichten und erleben extreme Gewalt und Brutalität. Die Dokumentation verfolgt die Spuren der Sklaverei. Und sie sucht die Täter: skrupellose Geschäftemacher, für die Menschen eine Ware sind. In Thailand müssen Sklaven bis zu 15 Jahre ohne Unterbrechung auf Fischerei-Trawlern arbeiten. Sie werden unterdrückt, geschlagen und ermordet. Nur wenigen gelingt die Flucht. Die Boote kommen nicht an Land, die Sklaven werden auf hoher See auf weitere Schiffe verkauft. Es ist ein brutaler Menschenhandel. Als Folge der Recherche wird der Haupttäter in Bangkok wegen Menschenhandels verurteilt. Die Lord Resistance Army LRA führt seit 30 Jahren in dem Länderdreieck Uganda, DR Kongo und Sudan einen grausamen Guerillakrieg. Nach Schätzungen der UN hat die LRA seit ihren Anfängen bis zu 100.000 Kinder entführt und zu Kindersoldaten versklavt. Caesar Acellam war die Nr. 3 der LRA. Nie hat ein hochrangiges Mitglied der LRA ein langes Interview gegeben. Caesar Acellam nimmt Marc Wiese und den Zuschauer in einem Sechs-Stunden-Interview mit in die dunkle Welt der LRA. Doch es gibt die Helden, die gegen die moderne Sklaverei kämpfen. Der australische Milliardär Andrew Forrest nimmt 300 Millionen Dollar in die Hand und versucht, die Sklaverei in Indien einzudämmen. Die Schriftstellerin Lydia Cacho begegnet in Mexiko-Stadt einem kleinen Mädchen, das aus einem Ring der Kinder-Sexsklaverei geflohen ist. Cacho nimmt sie auf und befreit am Ende 200 Kinder.