So isst Israel

  • Eine deutsch-israelische Versöhnungsgeschichte: Tom Franz mit seiner israelischen Frau Dana Franz, die aus einer Familie von Holocaust-Überlebenden stammt. Vergrößern
    Eine deutsch-israelische Versöhnungsgeschichte: Tom Franz mit seiner israelischen Frau Dana Franz, die aus einer Familie von Holocaust-Überlebenden stammt.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Dennis Hellmich
  • Tom Franz mit den Kochstars von Tel Aviv: Der Philosoph unter den Kochstars Israels: Eyal Shani diskutiert mit Tom Franz die Weltlage. Vergrößern
    Tom Franz mit den Kochstars von Tel Aviv: Der Philosoph unter den Kochstars Israels: Eyal Shani diskutiert mit Tom Franz die Weltlage.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Dennis Hellmich
  • Tom Franz auf Tour durch die ultraorthodoxe Hochburg Bnei Brak: Eine kulinarische Institution in Bnei Brak: Hillel`s Restaurant. Vergrößern
    Tom Franz auf Tour durch die ultraorthodoxe Hochburg Bnei Brak: Eine kulinarische Institution in Bnei Brak: Hillel`s Restaurant.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Dennis Hellmich
Report, Auslandsreportage
So isst Israel

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
3sat
So., 01.07.
13:45 - 14:30
Von Galiläa nach Tel Aviv


In dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem. In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern. Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden. 40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region. Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere "Shabbat-Gerichte to go", die zu Hause warmgehalten werden. Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster. Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spaßhaft den "bösen Jungen unter den Juden", denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart. Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das "HaSalon" von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe "So isst Israel".


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