Sonderkommando Auschwitz-Birkenau

  • Eingang des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau Vergrößern
    Eingang des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau
    Fotoquelle: ARTE France
  • Stacheldrahtzaun im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Vergrößern
    Stacheldrahtzaun im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
    Fotoquelle: ARTE France
  • Hof zwischen den Krematorien 4 und 5 des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau Vergrößern
    Hof zwischen den Krematorien 4 und 5 des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau
    Fotoquelle: ARTE France
  • †berreste des Krematoriums II im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Vergrößern
    †berreste des Krematoriums II im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Baracken der Tschechen im Lager BII des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau Vergrößern
    Die Baracken der Tschechen im Lager BII des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Sonderkommando Auschwitz-Birkenau

Infos
Synchronfassung
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2007
arte
Heute
23:55 - 00:45


Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz-Birkenau erreichte, fand sie die vier Krematorien des Vernichtungslagers zerstört vor. Um ihre Verbrechen zu vertuschen, hatten die Nazis alle Entkleidungsräume, Gaskammern und Verbrennungsöfen in die Luft gesprengt. Über eine Million Menschen waren hier ermordet worden, die meisten von ihnen waren Juden. Zu Kriegszeiten wurden die Krematorien jedoch nicht nur von Nazis bedient. Die SS hatte für diese Aufgabe eigens das sogenannte "Sonderkommando" eingerichtet. Es bestand aus jüdischen Häftlingen, die dazu gezwungen wurden, bei der Ermordung ihrer Mitdeportierten mitzuhelfen. Die meisten Sonderkommando-Mitglieder erlebten das Ende des Krieges nicht - die Nazis wünschten keine Zeugen ihrer Gräueltaten. Vier Überlebende - Shlomo Dragon, Henryk Tauber, Alter Feinsilber und Dr. Miklos Nyiszli - sagten jedoch vor Gericht aus. Außerdem wurden nach der Befreiung des Lagers Tagebücher und Berichte in jiddischer Sprache gefunden. Sie stammten von den Sonderkommando-Häftlingen Salmen Gradowski, Lejb Langfuß und Salmen Lewenthal, die die wichtigen Dokumente auf dem Lagergelände vergraben hatten. Gradowski war auch einer der Organisatoren des bewaffneten Sonderkommando-Aufstands von Krematorium III im Oktober 1944. Er wurde mit 451 seiner Gefährten hingerichtet. Langfuß und Lewenthal starben zwei Monate vor der Befreiung des Lagers. Die Aufzeichnungen und Zeugenaussagen vermitteln ein genaues und erschreckendes Bild vom Vernichtungsprozess in Auschwitz, der sogenannten "Endlösung".


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