Als italienisches Filmsternchen war Pippa gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Eine unfreiwillige Schwangerschaft in jungen Jahren machte jedoch all ihre Karriereträume zunichte. Um sich und ihre Tochter durchzubringen, musste sie auf vieles verzichten. Inzwischen Mitte 40, versucht Pippa verzweifelt, wieder in der Schauspielerei Fuss zu fassen. Zwischen Arbeit, erfolglosen Castings und unerfüllter Suche nach Geborgenheit driftet Pippa immer mehr in Alkoholismus und Tablettensucht ab. Freunde hat sie keine und die Beziehung zu ihrer Tochter Luna ist stark zerrüttet. Zu gross ist Pippas Verbitterung über die verpassten Möglichkeiten, für die sie ihre Tochter verantwortlich macht. Erst ein verzweifelter Hilferuf von Luna lässt sie erkennen, was in ihrem Leben wirklich wichtig ist. Die Regisseurin Yasmin Joerg lotet anhand der beiden Frauen aus unterschiedlichen Generationen aus, welche Rolle einer Frau in unserer Gesellschaft zusteht. Im Zentrum steht die Zerrissenheit einer Mutter zwischen den eigenen Wünschen und dem Zurückstecken zugunsten des eigenen Kindes.