Musik aus Ost und West beflügelte den Aufbruch zur Zeit des Mauerfalls 1989. Die Dokumentation spürt den Hymnen und Hoffnungen von damals nach und fragt, was daraus wurde. Anna Loos erzählt erstmals von ihrer Flucht als 17-Jährige im Jahr 1988. Mit dabei sind Musiklegenden wie Silly, Uschi Brüning, Wolfgang Niedecken und Klaus Meine, der junge Shootingstar Felix Jaehn sowie Lenny Kravitz. Als in der Nacht des 9. November 1989 die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten fiel, glaubten die Menschen an eine neue Zeit: an Freiheit und an Frieden über alle Grenzen hinweg. Es waren Musiker, Rockstars aus Ost und West, die die Kräfte dieser Zeit ausdrückten, die Menschen verbanden - ein Soundtrack der großen Hoffnungen. 30 Jahre später jedoch sind Mauern nicht verschwunden. Und in Deutschland sind "Ost" und "West" noch immer nicht nur Himmelsrichtungen. Was waren die Hoffnungen der Musiker und Musikerinnen damals, im Herbst '89? Was wurde daraus? Welche Rolle können ihre Hymnen heute spielen? Und wie sehen Millennials die alten und neuen Mauern? Die Dokumentation "Soundtrack der Freiheit" erzählt Geschichten von verlorenen Träumen, aber auch von neuen Visionen und davon, was Musik erreicht, wo Worte ins Leere laufen. Sie spürt der Sehnsucht nach Freiheit in großen Songs und intensiven Gesprächen nach. Anna Loos erzählt ihre deutsch-deutsche Geschichte und führt durch "ihr Berlin".