Die vier jungen Regisseure des Films wurden in verschiedenen Vierteln von Soweto geboren, als sich die südafrikanische Apartheidpolitik bereits dem Ende näherte. Daher kennen sie die Schrecken der Vergangenheit zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber aus zahllosen Erzählungen, und sie sind mit der Hoffnung auf ein besseres Leben aufgewachsen. Im Rahmen eines Workshops forschten sie in dem riesigen Township im Südwesten Johannesburgs nach den Resten der alten Wut. Die Menschen hier sind weitgehend auf sich selbst gestellt. In Kliptown leben sie in Blechhütten und warten seit 20 Jahren auf die Häuser, die ihnen vor jeder Wahl erneut versprochen werden. In Eldorado Park kämpfen sie gegen den Drogenhandel. Andere suchen in den stillgelegten Minen rund um die Stadt nach vergessenem Goldstaub und müssen sowohl vor der Polizei als auch vor Gaunern auf der Hut sein. Eine weitere Bewohnergruppe geht angesichts der unzulänglichen Staatsgewalt auf eigene Faust gegen Kindesentführer vor, die Lösegeld von den Familien erpressen. Eine Vielzahl unterschiedlicher und oft widersprüchlicher Lebenssituationen, in denen sich Erbitterung mit Hoffnung mischt. Die Menschen hier sind nach wie vor bereit, für ihre Rechte zu kämpfen und das Land nach ihren Vorstellungen mitzugestalten.