Spaniens wilder Süden

  • Sonnenaufgang über dem Mittelgebirge Sierra Morena, dem Habitat der letzten Pardelluchse. Etwa einhundert Tiere konnten hier vor dem Aussterben bewahrt werden. Vergrößern
    Sonnenaufgang über dem Mittelgebirge Sierra Morena, dem Habitat der letzten Pardelluchse. Etwa einhundert Tiere konnten hier vor dem Aussterben bewahrt werden.
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  • Die überaus seltenen Spanischen Kaiseradler sind auf Wildkaninchen als Beute angewiesen. Vergrößern
    Die überaus seltenen Spanischen Kaiseradler sind auf Wildkaninchen als Beute angewiesen.
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  • Der Iberische Luchs oder Pardelluchs ist die seltenste Raubkatzenart der Welt. In der Sierra Morena, einem Mittelgebirge im Norden Andalusiens, haben die Luchse wieder Nachkommen. Vergrößern
    Der Iberische Luchs oder Pardelluchs ist die seltenste Raubkatzenart der Welt. In der Sierra Morena, einem Mittelgebirge im Norden Andalusiens, haben die Luchse wieder Nachkommen.
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  • Ein nur wenige Wochen altes Pardelluchsjunges wird von seiner Mutter umsorgt. Vergrößern
    Ein nur wenige Wochen altes Pardelluchsjunges wird von seiner Mutter umsorgt.
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  • Der Insektenreichtum der extensiven Weidewiesen lockt Zugvögel wie die Bienenfresser an, die auch vor Libellen und Hornissen als Beute nicht zurückschrecken. Vergrößern
    Der Insektenreichtum der extensiven Weidewiesen lockt Zugvögel wie die Bienenfresser an, die auch vor Libellen und Hornissen als Beute nicht zurückschrecken.
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  • Ein Bartgeier fliegt durch die Sierras de Cazorla. Das erste Mal seit 40 Jahren besteht nun die Hoffnung, dass die majestätischen Vögel hier wieder brüten. Vergrößern
    Ein Bartgeier fliegt durch die Sierras de Cazorla. Das erste Mal seit 40 Jahren besteht nun die Hoffnung, dass die majestätischen Vögel hier wieder brüten.
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Natur+Reisen, Tiere
Spaniens wilder Süden

Infos
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Fr., 25.01.
18:35 - 19:20
Folge 2, Rückkehrer


Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt: den Iberischen Luchs, auch Pardelluchs genannt. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt - man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert. Der Bartgeier war in Südspanien schon komplett ausgestorben, Hauptursache dafür ist das illegale, aber immer noch weit verbreitete Auslegen von Giftködern gegen verwilderte Hunde und Katzen oder Füchse und Ratten. Frisst der Nahrungsspezialist Knochen derart verendeter Tiere, stirbt er selbst daran. Nun wird er in einem aufwendigen Projekt mühsam wieder angesiedelt.


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