Eine Stadt mitten in der Wüste, 300 Kilometer südlich von Kairo, genannt Amarna. Eines der ungewöhnlichsten Bauprojekte der Geschichte, verwirklicht um 1350 vor Christus von König und Pharao Echnaton. Der altägyptische Herrscher erhob den Gott Aton zum mächtigsten Gott Ägyptens und weihte ihm seine neue Hauptstadt Achet-Aton, kurz Amarna. Die riesige Anlage diente sowohl als königliche Residenz als auch religiöses Zentrum. Neben Echnaton wohnten darin seine Hauptgemahlin Nofretete und ihr gemeinsamer Sohn, der spätere Pharao Tutanchamun. Archäologen versuchen herauszufinden, warum Echnaton gerade hier seine Hauptstadt errichten wollte. Bei ihren Ausgrabungen entdeckten sie Skelette der ehemaligen Bewohner, die Aufschluss geben über den damaligen Lebensstil. Aber warum bestand die Stadt nur für kurze Zeit?