Sphinx: Marie Antoinette - Vom Thron zum Schafott

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Fotoquelle: ZDF
Report, Geschichte
Sphinx: Marie Antoinette - Vom Thron zum Schafott

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2005
ZDF
Mo., 02.07.
02:50 - 03:30


War Marie Antoinette Opfer oder Täterin? "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!" soll Marie Antoinette den hungernden Volksmassen geraten haben. Durch diese Worte erhielt sie ihren Platz in der Geschichte: als Inbegriff einer vergnügungssüchtigen Monarchin, ohne Gespür für die sozialen Probleme und Umbrüche ihrer Zeit. Eine lebensfrohe, leichtfertige Frau, die selbstverschuldet, blind und naiv auf ihren Untergang zusteuerte. Der Film zeigt die Geheimgänge des Schlosses von Versailles, durch die die Königin heimlich zu ihren nächtlichen Ausschweifungen aufbrach. Doch ein Leben, das an goldenen Tafeln begann, sollte bald auf den Stufen des Schafotts enden. Paris 1791: In Frankreich hatten seit zwei Jahren Revolutionäre die Herrschaft übernommen und es schien, dass sich die Monarchie unter Ludwig XVI. einem gravierenden Umbruch gegenüber sah. Alle europäischen Adelshäuser blickten besorgt auf Paris und harrten gebannt der dortigen Entwicklungen. Nach ihrer Verhaftung und Einkerkerung, von ihrem Volk gedemütigt und verachtet, begann mit der Revolution Marie Antoinettes Hass gegen Frankreich und ein fatales Doppelspiel. Die Königin führte eine geheimnisvolle Korrespondenz mit ausländischen Verbündeten. Es sind vor allem Geheimcodes und unkenntlich gemachte Stellen, in den Briefen an den jungen schwedischen Offizier Hans Axel Graf von Fersen, die bis heute Rätsel aufgeben. Mit Hilfe des Schweizer Kriminologen Marcel Widmer versucht die Dokumentation nun die verschlüsselten Botschaften zu knacken. Sind es Zeugnisse eines historischen Verrats oder Dokumente einer verbotenen Liebe? Am 16. Oktober 1793, sechs Monate nach ihrem Mann Ludwig XVI., wurde Marie Antoinette, die "Witwe Capet", im Alter von 38 Jahren hingerichtet.


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