Schon seit jeher strebt der Mensch nach Unsterblichkeit. Der Film begibt sich auf die Spur dieses Traums, die sich zu einem Symbol der Perfektion und Unendlichkeit windet: Spira Mirabilis. Die Suche des Menschen nach Unsterblichkeit ist gekoppelt an die vier Naturelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft - und an das fünfte, von Aristoteles definierte Element, den Äther. Als einziges Element ist er unveränderbar und zeitlos. Die Reise führt von Mailand in die USA und von Bern nach Japan und stellt Menschen vor, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem menschlichen Traum von Unsterblichkeit befassen. In einem verlassenen Kino trägt eine Frau den Anfang der Erzählung "Der Unsterbliche" von Jorge Luis Borges vor. Der japanische Wissenschaftler Shin Kubota erforscht die biologisch unsterbliche Qualle Turritopsis, die sich selbst "wiedergebären" kann. Die Erbauung des Mailänder Doms dauerte unter der Leitung verschiedener Architekten mehrere Jahrhunderte lang. Aus hartem Marmor erbaut, müssen nun die zerfressenen Statuen des Domes in aufwendiger Arbeit restauriert werden. Felix Rohner und Sabrina Schärer, Instrumentenbauer aus Bern, suchen nach dem perfekten Klang. Zwei Repräsentanten der Native Americans bewahren die Erinnerungen ihres Volkes.