Am 30. September 2018 präsentierte mit Alina Zellhofer die erste Frau "Sport am Sonntag" und damit das ORF-Sportmagazin zum Wochenausklang. Ab Sonntag, dem 23. Februar 2020, erhält Zellhofer weibliche Verstärkung: Karoline Zobernig, 34, wird an diesem Tag erstmals "Sport am Sonntag" präsentieren und künftig als zweite Frau dem fixen Moderatoren-Team angehören. Oliver Polzer, Boris Kastner-Jirka und Rainer Pariasek komplettieren die SPOSO-Riege. ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Dass Sport – und hier auch vor allem Sportarten wie Fußball oder Skispringen – längst keine Männerdomäne mehr ist, stellen in Österreich Tag für Tag zahlreiche Ausnahmeathletinnen unter Beweis. Darum freut es mich ganz besonders, dass neben Alina Zellhofer nun mit Karoline Zobernig eine weitere Frau – aber vor allem eine weitere talentierte und kompetente Sportjournalistin – das ‚Sport am Sonntag'-Team mit ihrem Wissen, ihrem Elan und ihrer Kompetenz verstärken wird. Ein weiterer Puzzlestein im Rahmen unserer weitreichenden Initiativen, den Frauenanteil on air zu heben." Karoline Zobernig: "Ich find's super, dass ich die Sendung, für die ich seit 2015 als Gestalterin arbeite, jetzt zusätzlich aus der Moderationsperspektive erlebe. Nach dem Hosten des Seefeld-WM-Studios und Live-Erfahrung bei Beachvolleyball und nordischen Weltcups bin ich schon gespannt, wie sich das ‚Heimspiel' im ‚Sport am Sonntag'-Studio anfühlen wird." Karoline Zobernig: Von der Rhythmischen Gymnastik zur Sportjournalistin des Jahres Die Steirerin Karoline Zobernig kann auf sportliche Wettkampferfahrung zurückgreifen, war sie doch als dreifache Staatsmeisterin für Rhythmische Gymnastik auch Mitglied des Nationalteams in Ästhetischer Gruppengymnastik. Die Teilnahme an WM und Worldcups samt zweifacher Auszeichnung als "Mannschaft des Jahres" gehörten dabei zu ihren größten Erfolgen. Außerdem ist Zobernig Übungsleiterin und Kampfrichterin für Rhythmische Gymnastik. Ihre journalistische Karriere begann 2011 als Radiomoderatorin und -redakteurin in Graz, ab 2012 war Zobernig freie Mitarbeiterin im ORF-Landesstudio Steiermark (Schwerpunkt Sport), ehe sie 2015 in die "Sport am Sonntag"-Redaktion wechselte. Nach dem Aufbau des Social-Media-Auftritts des ORF Sports war Karoline Zobernig als Interviewerin bei der Vierschanzentournee und bei Olympischen Spielen erstmals auch vor der Kamera zu sehen. Bei der Nordischen WM Seefeld 2019 hostete sie erstmals das ORF-WM-Studio, außerdem ist sie als Moderatorin bei Beachvolleyball und den Skisprung-Weltcups (zuletzt beim Skifliegen am Kulm) im Einsatz. Im Vorjahr wurde Karoline Zobernig für ihre Reportage "Sexualisierte Gewalt im Sport" als erste Frau seit Bestehen der Sports Media Austria als Sportjournalistin des Jahres ausgezeichnet.