Sri Lanka - Die leuchtende Insel

Natur+Reisen, Landschaftsbild
Sri Lanka - Die leuchtende Insel

Infos
Produktionsland
Österreich / Deutschland
Produktionsdatum
2016
RBB
Fr., 09.11.
12:15 - 13:00


Sri Lanka bedeutet "leuchtende Insel". Die Insel wird oft auch "Perle des Indischen Ozeans" genannt und ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Für die Menschen dort, ist sie ein schimmerndes Kleinod. Dieser Film zeigt nicht nur die schönsten Orte des Inselstaates Sri Lanka. Durch ganz unterschiedliche, pittoreske Landschaften führt der Weg auch geradewegs in das Leben mehrerer, außergewöhnlicher Menschen. Ihre Berufe wirken im lokalen Kontext vielleicht wie eine Selbstverständlichkeit, dennoch haben sie neue Wege beschritten. Gemeinsam haben sie vor allem Leidenschaft für Berufung und Beruf, Liebe zu ihrer Heimat und Beständigkeit, um Hindernisse zu überwinden. Elefantenkostüm- oder Skateboarddesigner, Stelzenfischer oder "Monkeymaster", sie alle leben in einigen der schönsten Regionen Sri Lankas. Der Film zeigt einen sehr persönlichen Blick in ihre Arbeitswelten und ihr Privatleben. Bei den festlichen Paraden der jährlich stattfindenden Kataragama Perahera treffen sie dann auf eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Menschen verschiedener Religionen. Diese Zusammenkunft vieler Tausender Hindus, Buddhisten und Muslime wirft Licht auf die friedliche Koexistenz der Sri Lanker mit unterschiedlicher Religion, Sprache und Kultur. K.C. Thadhani entwirft und schneidert seit mittlerweile 47 Jahren Elefantenkostüme. In der alten Königsstadt Kandy öffnet er die Türen seines Wohnhauses, das gleichzeitig auch eine seiner Werkstätten beheimatet. Er erzählt, wie er zu seinem außergewöhnlichen Beruf fand und wie sein Geschäft über die Jahre expandieren konnte. Heutzutage findet man seine Elefantenkostüme in vielen Ländern, in Japan, Indien und sogar in Österreich. In Sri Lanka spielen seine Maßanfertigungen eine besonders wichtige Rolle, da sie die grauen Dickhäuter bei den wichtigsten religiösen Festen wie der Kandy Perahera oder der Kataragama Perahera zieren. Ranjith Bandara ist ein vielfach ausgezeichneter Tänzer und Tanzlehrer fortgeschrittenen Alters, der noch die ursprünglichen Kandyschen Tänze unterrichtet. Sein Wissen bleibt dabei nicht ausschließlich seiner Familie vorbehalten. Nach wie vor begeistern sich viele junge männliche und weibliche Bewohner von Kandy für diese traditionellen Tänze. Auf Meister Bandaras kleinem Freiluftübungsplatz inmitten eines Reisfeldes kommen Trommler, Tänzerinnen und Tänzer zusammen. Unter seiner fachmännischen Leitung arbeiten sie gemeinsam an ihrem kulturellen Erbe. Eines Tages werden manche der jungen Nachwuchstänzer und -innen ihr Können bei einer der buddhistischen oder hinduistischen Festivalparaden, der Kandy Perahera oder der Kataragama Perahera, unter Beweis stellen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des US-amerikanischen Smithsonian Institutes, Sunil Gunathilake, arbeitet seit mittlerweile 28 Jahren in Polonnaruwa. Die Dorfbewohner nennen ihn aufgrund seines außergewöhnlichen Zugangs zu den hier lebenden Affen den "Monkeymaster". Als Researcher untersucht er das Verhalten und die Lebensgewohnheiten der Tiere. Außerdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Schulkinder in Kontakt mit den zahlreichen tierischen Bewohnern eines der hier Tank genannten riesigen Wasserspeichers zu bringen. Sein Ziel ist es, die jungen Menschen für ihre Umwelt zu begeistern, um den Gedanken des Naturschutzes auch in der nächsten Generation keimen zu lassen. Fasermühlen-Betreiberin Nimali Gunawardena ist sich, obwohl sie erst 25 Jahre alt ist, vollkommen klar über ihre Ziele. Für eine junge, aus einem ärmlichen Umfeld stammende Frau ist der Weg in die Selbstständigkeit in Sri Lanka besonders hart. Der erste Versuch scheiterte sogar. Doch Nimali ist ein starker Charakter und sie bekam Unterstützung, nicht zuletzt von Menschen, die sie vorher kaum kannte.


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