Staatsaffäre Kunsthandel

  • Kunstobjekt im Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot Vergrößern
    Kunstobjekt im Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot
    Fotoquelle: ARTE France
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    Einer der Räume voller Kunstobjekte im Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot
    Fotoquelle: ARTE France
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    Kunstobjekt in der Asservatenkammer der Carabinieri in Rom
    Fotoquelle: ARTE France
  • In Rom gibt es eine Carabinieri-Brigade, die auf Kunst spezialisiert ist. Vergrößern
    In Rom gibt es eine Carabinieri-Brigade, die auf Kunst spezialisiert ist.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Staatsaffäre Kunsthandel

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 15/03 bis 14/05
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2014
arte
Fr., 15.03.
09:20 - 10:50


Der Status antiker Kunstwerke hat sich verändert: Weit weg von der naiven Vorstellung eines gemeinsamen Menschheitserbes werden unsere Kulturgüter von terroristischen Gruppen geplündert und von Staaten zu nationalistischen, politischen und wirtschaftlichen Zwecken instrumentalisiert. Der illegale Handel mit antiken Kulturgütern ist nach dem Drogen- und Waffenhandel der drittgrößte illegale Markt der Welt, mit einem Umsatz von jährlich mehreren Milliarden Euro. Die bei Plünderungen und Raubgrabungen erbeuteten Artefakte gelangen auch auf den regulären Markt und überschwemmen geradezu die Auktionshäuser und großen Museen. Ganze Völker werden so ihres kulturellen Erbes beraubt. Die ausgeplünderten Staaten verlangen nun die Restitution der geraubten Kunstschätze. Lange wurden ihre Forderungen einfach übergangen. Doch die Plünderungen durch den IS im Irak und in Syrien sorgten für weltweite Empörung. Wie werden die geraubten Werke "reingewaschen"? Welche Rolle spielt der legale Handel bei diesen illegalen Geschäften? In welchem Maße finanziert dieser Handel mit Kunstschätzen den Terrorismus? Was tut die internationale Gemeinschaft dagegen? In Ermangelung eines gemeinsamen Rechts und angesichts unaufhörlich steigender Preise hat der Handel mit Objekten aus illegalen Quellen beinahe industrielle Ausmaße angenommen. Für die Forderungen der Herkunftsländer ist die UNESCO-Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970 bis heute das wichtigste Instrument gegen den illegalen Antikenhandel. Diese verpflichtet die Vertragsstaaten zur Rückgabe von unrechtmäßig angeeigneten Artefakten. Die internationale Öffentlichkeit sieht es als dringend geboten, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber sind die Regierungen dazu bereit? Von Berlin bis Peking, von Rom bis an die syrische Grenze: Beobachtungen zu einem blühenden Handel im Zentrum eines neuen ökonomischen, kulturellen und diplomatischen Konflikts.


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