Die Ehe von Friedrich und Nina Prantner hat ihren Tiefpunkt erreicht. Nach 16 Jahren Gemeinsamkeit stören tägliche Reibereien den häuslichen Frieden. Die beiden Töchter Sophie und Marie bleiben größtenteils sich selbst überlassen, Friedrich fühlt sich nur noch als Gast in seinen eigenen vier Wänden. Deshalb verbringt er die meiste Zeit in seinem nagelneuen Tonstudio, für das er sich ziemlich verschuldet hat. Gattin Nina hat die ungeliebte Hausarbeit mit einem Job in einem feinen Wiener Modesalon getauscht. Doch dann wird Nina fristlos entlassen. Auch Friedrich steht plötzlich vor dem Nichts, als seine Computeranlage kaputtgeht. Mitten im Tohuwabohu trifft ein Einschreiben vom Notar ein: Nina hat geerbt, ihr Patenonkel Sepp hinterließ ihr eine Jacht in der italienischen Hafenstadt Grado. Aber die angebliche Luxusjacht entpuppt sich als vergammelter Kutter. So schlittert das fidele Quartett zwar von einer Katastrophe zur nächsten, lässt sich letztlich aber doch vom italienischen Lebensgefühl anstecken. Zwischen Chaos und Gefühl schippert diese "schrecklich nette Familie" durch das italienische Gewässer. Doch die größte Überraschung für die Prantners wartet erst daheim.