Stilles Land

  • Montagsdemo in Anklam. Während im Theater alle auf Godot warten, wartet das Land auf eine politische Veränderung. Vergrößern
    Montagsdemo in Anklam. Während im Theater alle auf Godot warten, wartet das Land auf eine politische Veränderung.
    Fotoquelle: NDR
  • Kai (Thorsten Merten) und Claudia (Jeannette Arndt) in Anklam, Kai war im ""Volkshaus"" Tee trinken. Zwischen den beiden entsteht eine Liebesbeziehung, Kai hält Claudia jedoch auf Abstand. Vergrößern
    Kai (Thorsten Merten) und Claudia (Jeannette Arndt) in Anklam, Kai war im ""Volkshaus"" Tee trinken. Zwischen den beiden entsteht eine Liebesbeziehung, Kai hält Claudia jedoch auf Abstand.
    Fotoquelle: NDR
  • Kai (Thorsten Merten) ist der neue Theater-Regisseur in der DDR-Kleinstadt. Hier ist er auf der Suche nach seiner Wohnung. Vergrößern
    Kai (Thorsten Merten) ist der neue Theater-Regisseur in der DDR-Kleinstadt. Hier ist er auf der Suche nach seiner Wohnung.
    Fotoquelle: NDR
  • Das Ensemble in der Kantine, der "Wessi" begeistert die skeptischen Mitarbeiter. Statt wie Kai nur Kritik an den Schauspielern zu üben, schafft er es, ein Gefühl der Gemeinschaft herzustellen. Vergrößern
    Das Ensemble in der Kantine, der "Wessi" begeistert die skeptischen Mitarbeiter. Statt wie Kai nur Kritik an den Schauspielern zu üben, schafft er es, ein Gefühl der Gemeinschaft herzustellen.
    Fotoquelle: NDR
  • Kai (Thorsten Merten) versucht das Kleinstadt-Theater umzukrempeln. (im Hintergrund der Regisseur Andreas Dresen als Soldat, 3.v.r.) Vergrößern
    Kai (Thorsten Merten) versucht das Kleinstadt-Theater umzukrempeln. (im Hintergrund der Regisseur Andreas Dresen als Soldat, 3.v.r.)
    Fotoquelle: NDR
Spielfilm, Drama
Stilles Land

Infos
Produktion: Max Film Wolfgang Pfeiffer Filmproduktion, Hochschule für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf', MDR, SWF, Online verfügbar von 14/02 bis 21/02
Originaltitel
Stilles Land
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
1992
Kinostart
Do., 07. Mai 1992
DVD-Start
Do., 26. April 2007
arte
Do., 15.02.
01:00 - 02:35


Ein Provinztheater in der DDR. Die Zuschauer sind rar, an Talente glaubt hier niemand. Der Running Gag lautet: "Wir sehen uns dann in Hollywood!" Kai, der neue Regisseur, ist über die Zustände in der Kleinstadt und am Theater zunächst erschrocken. Seine Wohnung wurde zuvor von Katzen bewohnt und ist verwahrlost, in der Dorfkneipe begeht er den Fehler, einen Tee zu bestellen, und wird daraufhin verprügelt. Doch Kai ist nicht der einzige hier Gestrandete. Claudia hat sich an sämtlichen Theatern beworben und wurde nur hier genommen. Kai macht sich an eine Inszenierung von "Warten auf Godot" und versucht, das Theater umzukrempeln. Verbissen tut er alles dafür, das Theater zu modernisieren, es vom Kleinstadt-Mief zu befreien. Doch er hat nicht mit den Schauspielern und anderen Theatermachern gerechnet, für die dieses Theater den Lebensmittelpunkt darstellt und die auf Kais bestimmende Art eher trotzig reagieren. Auch als Claudia und Kai sich näherkommen, hat er für sie nicht viel übrig. Zu sehr ist er mit seinem Stück und vor allem mit sich selbst beschäftigt. Während im Theater also alle auf Godot warten, wartet der Rest der Bevölkerung darauf, dass etwas passiert. "Das Land ist still!", klagt einer der Schauspieler an. Der Direktor solle endlich einmal von etwas Relevantem sprechen, über Ungarn, über die Prager Botschaft! Die Theatertruppe macht sich daran, eine Petition an Honecker zu verfassen, in der sie Demokratie fordern. Sie organisieren eine Montagsdemonstration, besorgen sich eine Antenne, um westdeutsches Fernsehen zu empfangen, und versuchen nach Berlin zu gelangen, als die Mauer fällt. Nur Claudia gelingt es, per Anhalter in die Hauptstadt zu kommen ...

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Stilles Land" finden Sie hier.


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